1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ochtrup
  6. >
  7. Die Sache mit dem Überdruckventil

  8. >

Außerunterrichtliche Betreuungsangebote

Die Sache mit dem Überdruckventil

Ochtrup

Die Stadt Ochtrup verzeichnete zuletzt bei den außerschulischen Betreuungsangeboten Einnahmeverluste. Der Grund: Eltern nutzen vermehrt kostenfreie Angebote statt ihre Kinder in die OGS zu geben. Nun müssen Fördermittel zurückgezahlt werden.

Von Anne Stevenund

Die Nachfrage für Plätze im Offenen Ganztag in Ochtrup stagniert. Eltern greifen stattdessen vermehrt auf die 8-bis-1- und die kostenlose Hausaufgabenbetreuung zurück. Dadurch hat die Stadt als Schulträgerin hohe Einkommensverluste. Sie will nun gegensteuern.Die Nachfrage für Plätze im Offenen Ganztag in Ochtrup stagniert. Eltern greifen stattdessen vermehrt auf die 8-bis-1- und die kostenlose Hausaufgabenbetreuung zurück. Dadurch hat die Stadt als Schulträgerin hohe Einkommensverluste Foto: Grafik: Jürgen Christ

Der Stadt Ochtrup fliegt gerade bei den außerschulischen Betreuungsangeboten ein Überdruckventil um die Ohren. Dieses war 2015 vom Rat geschaffen worden, um kurzfristig eine steigende Nachfrage nach Plätzen im Offenen Ganztag abzufedern. Die Stadt weitete damals die niederschwellige 8-1-Betreuung aus und schuf eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung. Parallel wurde der OGS-Bereich ausgebaut. Aktuell ist die Nachfrage nach OGS-Plätzen allerdings gesunken, dafür boomen die kostenlosen Angebote. Finanziell bedeutet besagtes Überdruckventil, wie Fachbereichsleiter Michael Alfert es am Montagabend im Schulausschuss nannte, für die Stadt Och­trup nun hohe Einnahmeverluste. Die Kommune möchte gegensteuern und wandte sich deshalb an die Politik.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE