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Wechsel an der Spitze der westfälischen Ökumene

Dr. Albrecht Philipps als Landeskirchenrat eingeführt

Ochtrup/Bielefeld

Für Dr. Albrecht Philipps handelte es sich um eine Rückkehr nach Bielefeld, als er im November von der Evangelischen Kirche in Deutschland zur westfälischen Landeskirche gewechselt ist. Jetzt ist der ehemalige Ochtruper Pfarrer während eines Gottesdienstes in die Spitze des Leitungsfeldes Ökumene eingeführt worden.

Der neue Ökumene-Dezernent Dr. Albrecht Philipps (v.l.), Ingo Neserke (Leiter Institut für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste), Präses Dr. h.c. Annette Kurschus, Oberkirchenrätin Katrin Göckenjan-Wessel, Amtsvorgänger Dr. Ulrich Möller und Vizepräsident Ulf Schlüter. Foto: Ev. Kirche von Westfalen

Ein Gottesdienst in der Altstädter Nicolaikirche bildete jetzt den festlichen Rahmen für den Wechsel an der Spitze des Leitungsfelds Ökumene der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Präses Dr. h.c. Annette Kurschus verabschiedete Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller in den Ruhestand und führte Dr. Albrecht Philipps als Landeskirchenrat ein. Darüber informiert die EKvW in einer Pressemitteilung.

Möller habe 21,5 Jahre lang die ökumenische Dimension von Kirche stark gemacht, so Präses Kurschus: „Du bist an vielen Orten der Erde heimisch. Normalerweise würde sich das auch an der heutigen Gästeschar abbilden.“

„Diakonie und Ökumene werden das Gesicht einer Kirche der Zukunft sein“, sagte Albrecht Philipps in seiner Predigt zur Einführung. Er ist zum 1. November von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur westfälischen Landeskirche gewechselt. Philipps war bei der EKD bereits mit Themen der Konfessionsökumene, der weltweiten Ökumene, der Weltbünde und Zusammenschlüsse, des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Zusammenarbeit mit den Weltreligionen sowie den diakonischen Partnern befasst.

Der Theologe kehrte nach 17 Jahren ins Bielefelder Landeskirchenamt zurück. Er hatte bereits von 2001 bis 2004 als Pfarrer im Entsendungsdienst im Präsesbüro gearbeitet. „Es reizt Sie offenbar, in völlig neuer Rolle und mit ganz anderen Aufgaben noch mal einzusteigen“, sagte Annette Kurschus. Philipps sei als Theologe neue Wege gegangen und bringe eine weite Sicht auf die Kirche mit.

Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Göttingen, Paris, Halle (Saale) und Münster und dem Vikariat in Kamen Heeren-Werve war Philipps von 2004 bis 2016 Gemeindepfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Ochtrup-Metelen. Die „Diaspora im Münsterland“ war auch Thema seiner Dissertation. Seit dem 1. September 2016 war Philipps Oberkirchenrat der Union Evangelischer Kirchen (UEK) im Kirchenamt der EKD in Hannover. Philipps ist mit der Pfarrerin Imke Philipps verheiratet und Vater von vier Söhnen.

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