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Meinungsaustausch zum Seniorenbeirat

„Es geht nicht um Konkurrenz“

Ochtrup

Den geplante Seniorenbeirat nimmt langsam Form an. In einer Informationsveranstaltung wurde ausgiebig über Sinn, Zweck und Ziel des Gremiums diskutiert.

mfa

Klaus Schnabel (vorne r.) möchte in Ochtrup einen Seniorenbeirat ins Leben rufen. Dazu fand am Mittwoch eine Informationsveranstaltung statt. Foto: Martin Fahlbusch

Ein Anliegen steht bei Klaus Schnabel schon lange auf der persönlichen „To-Do-Liste“ „Ich denke, Ochtrup stände eine Seniorenvertretung gut zu Gesicht“, so der umtriebige ehemalige Kommunalpolitiker im Unruhestand. In den vergangenen Monaten hat er mit einigen Vertrauten dieses Anliegen mit einer Reihe der im Rat vertretenen Parteien diskutiert und „Klinken geputzt“ (wir berichteten). Am Mittwochnachmittag trafen sich nun ehemalige Kommunalpolitiker aus verschieden Parteien, Fachleute aus der Senioren- und Pflegearbeit, ein Gründungsmitglied des hiesigen Hospizvereins und andere Interessierte zu einem zielgerichteten Meinungsaustausch in der Gaststätte Brinck­wirth.

In der durchaus kontroversen Diskussion wurde deutlich, dass es vor allem gilt, den Zweck und die Richtung der Arbeit zu klären und entsprechende Strukturen zu schaffen. Es gebe auch eine Reihe von Initiativen und Organisationen (Beispiel: IG Senioren), die sich vor allem mit den dort angeschlossenen Gruppen um Beratung und Klärung sozialer Anliegen der Seniorinnen und Senioren kümmern. Dafür ist beispielsweise im städtischen Sozialausschuss ein Platz für ein beratendes Mitglied vorgesehen. „Es ist notwendig, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es geht ja nicht um Konkurrenz“, betonte Hermann Holtmann.

Überparteilich, neutral und verbandsunabhängig

Es müsse eher übergreifend bei allem politischen Vorhaben und Handeln sowie der Arbeit der Verwaltung um die Interessenvertretung und Berücksichtigung der Anliegen und Bedürfnisse der älteren Generation gehen. „Im guten Sinne die Teilhabe am kommunalen Leben“, formulierte ein anderer Diskussionsteilnehmer. So müsse sich eine Seniorenvertretung überparteilich, neutral und verbandsunabhängig verstehen. „Wir sollten als Ansprechpartner und Unterstützer, aber auch als Klammer für die unterschiedlichen Aktivitäten und Gruppen fungieren“, schlug Klaus Schnabel vor. Aus der Diskussionsrunde bildete sich ein mehrköpfiges Organisations- und Arbeitsteam, das weitere Gespräche und Vorbereitungen treffen und das Anliegen voranbringen soll.

Wer das Vorhaben unterstützen und/oder gar mittun möchte, kann sich an Klaus Schabel (Telefon 01 76 / 24 59 86 82 , E-Mail k.schnabel47@gmx.de) wenden.

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