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Alleinunfall auf der A 31

Fahrer verliert die Kontrolle

Ochtrup

Bei einem Alleinunfall auf der A 431 wurde am Sonntagabend ein Autofahrer verletzt. Der Mann hatte vermutlich bei Regen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Jens Keblat

Bei einem Alleinunfall auf der A  Foto: Jens Keblat

Glück im Unglück – trotz Verletzungen und eines hohen Sachschadens: Auf der A 31 hat sich am späten Sonntagabend kurz hinter dem Rastplatz „Forsthaus Ost“ ein Alleinunfall ereignet. Ein Mann hatte bei Regen die Kontrolle über einen VW Golf GTI verloren.

Um 22.49 Uhr waren primär der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei sowie zur Absicherung der Unfall- und Einsatzstelle auch die Freiwillige Feuerwehr zu dem Unfall in Fahrtrichtung Emden kurz vor der Anschlussstelle Schüttorf-Ost alarmiert worden. Wegen der nicht unerheblichen Entfernung zur gemeldeten Örtlichkeit und weil die Lage anfangs unklar war, seien die Ochtruper Wehrleute sicherheitshalber mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 20 Kräften ausgerückt, wie Wehrführer Andreas Leusing erklärte. Vor Ort begrenzte sich die Arbeit für die Feuerwehr jedoch auf die Absicherung der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst konnte sich rasch um den verletzten Fahrer kümmern können, da dieser nicht eingeklemmt oder eingeschlossen gewesen sei, so Leusing weiter. Auch habe es keine weiteren Insassen gegeben.

Offenbar hatte der Mann bei Regen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Den Spuren zufolge war der Wagen erst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, massiv gegen die Leitplanke geprallt und muss dann von dort aus auf den linken Fahrstreifen geschleudert worden sein, wo das Fahrzeug stark beschädigt und gänzlich unbeleuchtet mit der Front in Fahrtrichtung zum Stillstand kam.

Zwar erlitt der Fahrer Verletzungen, er wurde nach einem Notarzt-Einsatz auch in ein Krankenhaus gebracht, doch wie Wehrführer Leusing findet, lässt sich wohl von Glück im Unglück sprechen, dass bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kein anderes Fahrzeug gegen das unbeleuchtete Unfallfahrzeug geprallt war, während sich der Verletzte noch darin befunden hat. Für die Dauer des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Emden komplett gesperrt, es bildete sich ein Stau auf einer Länge von etwa einem Kilometer. Das Unfallfahrzeug musste abgeschleppt, die Fahrbahn gereinigt werden. Die Autobahnpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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