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Nach Ausbruch der Schweinepest im Emsland

Fokus auf die Biosicherheit

Ochtrup

Die Ställe werden dicht gemacht. So versuchen Schweinehalter, sich vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen. Diese ist auf einem Hof in Emsbüren nachgewiesen worden. Die Hoffnung ist, dass es sich nur um einen punktuellen Eintrag handelt.

Von Alex Piccin

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Emsland verunsichert auch Schweinehalter in Ochtrup. Foto: dpa

Der nachgewiesene Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im emsländischen Emsbüren verunsichert auch Schweinehalter im benachbarten Kreis Steinfurt. Das Gebot der Stunde ist, die Biosicherheit hochzuhalten, sagt Ochtrups LOV-Vorsitzender Thomas Ostendorf: „Die ist sonst auch immer Thema. Doch jetzt sollten wir verstärkt darauf achten.“

Das bedeutet, dass der Verkehr auf den Höfen und die Stallbesuche auf das Nötigste minimiert werden. Das gilt für die Halter, Mitarbeiter und zum Beispiel Tierkontrolleure. Auch Jäger müssen höchste Hygienestufen einhalten.

Das Virus verbreite sich zwar langsam und sei hartnäckig, allerdings nicht auf den Menschen übertragbar. Jedoch könne der Erreger über Schuhe, Kleidung, Fahrzeuge oder Werkzeug sowie kontaminiertes Futter verschleppt werden.

Die Hoffnung ist, dass es sich beim Ausbruch nur um einen punktuellen Eintrag handele und es nur bei einem Hausschweinebestand auftaucht. „Das gönnt man natürlich keinem Kollegen, doch wenn Wildschweine betroffen wären, ist das viel schwerer einzugrenzen“, erklärt Ostendorf. Für die generell schwer gebeutelte Schweinebranche sei dieser Vorfall ein weiterer Schlag in die Magengrube.

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