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Veranstaltung „It‘s go(o)d“ für Kinder nach der Kommunion

Freude am Glauben lebendig halten

Ochtrup

Kinder für Glauben und Kirche begeistern – das ist eine schwierige Aufgabe. Ein Team aus fünf Frauen möchte nun zumindest probieren, mit einer jährlichen Veranstaltung den Kontakt zwischen Kirche und Kindern aufrechtzuerhalten. Ein wichtiges Thema steht in diesem Jahr im Mittelpunkt.

Von Joel Hunold

Im Georgsheim findet am 9. September eine Veranstaltung für Kinder statt, die sich vom Glauben begeistern lassen wollen. Foto: Joel Hunold

Kinder und Jugendliche für den Glauben an Gott und die Kirche zu begeistern ist eine Aufgabe, die zunehmend schwieriger wird. Doch genau dieser widmet sich ein Team aus fünf Frauen rund um Heike Koetterheinrich und Anna-Maria Trockel, Pastoralreferentin in St. Lambertus.

Mit einer (fast) neuen Veranstaltung wollen sie die zeitliche Lücke zwischen Kommunion und Firmung überbrücken, in der manche Kinder den Anschluss an die Kirche verlieren. „Nach der Kommunion gibt es oft einen Einbruch“, sagt Koetterheinrich. Zwar werde in den Grundschulen über Religion und Glauben gesprochen, aber „wir wollen ein Angebot schaffen, was cooler ist, als die Grundschulen“, sagt sie.

„Wir haben das Projekt 2019 begonnen und waren richtig gespannt, wie es das Jahr drauf läuft“, so Koetterheinrich. Doch durch die Pandemie kam es vorerst nicht zur zweiten Auflage. „2019 wurde es gut angenommen. Jetzt wollen wir es wiederbeleben“, sagt Koetterheinrich.

Kinder sollen Mut bekommen

Sie betont, dass nicht nur fünf Frauen, sondern auch mehrere Jugendliche, die bei der Auftaktveranstaltung vor drei Jahren dabei waren, das Projekt nun mitgestalten. „Das ist für Kinder immer toll, wenn Jugendliche dabei sind.“ Am 9. September (Freitag) sind dazu alle Ochtruper Kinder der fünften und sechsten Klassen ab 18 Uhr ins Georgsheim eingeladen.

Katholisch müsse man dafür nicht sein, sagt Koetterheinrich. Unter dem Motto „It‘s go(o)d 5.6“ werden sich die Kinder den gesamten Abend mit dem Thema „Mut“ beschäftigen, etwa in Form von kleinen Theater-Rollenspielen. „Auch in der eigenen Familie müssen Kinder in dem Alter manchmal Mut beweisen, etwa wenn sie mehr Eigenständigkeit einfordern“, erläutert Koetterheinrich die Bedeutung des Themas.

Gutes Gefühl zur Kirche schaffen

Außerdem essen die Kinder gemeinsam und es wird kreative Workshops geben, „für die einen mehr künstlerisch, für die anderen mehr handwerklich. Je nach Neigung“, betont Koetterheinrich.

Zum Abschluss gibt‘s gegen 20.30 Uhr einen kurzen Wortgottesdienst in der benachbarten Marienkirche, zu dem auch die Eltern eingeladen sind. Dort werden etwa die Ergebnisse der Workshops vorgestellt oder die kleinen Rollenspiele aufgeführt.

„Wir wollen die Kinder mit einem guten Gefühl von Kirche in die ‚Pause‘ schicken“, erklärt Koetterheinrich die Intention der Veranstaltung. Mit „Pause“ meint sie eben jene Zeit bis zur Firmung oder auch nach der Firmung „bis sie irgendwann wieder Kontakt mit der Kirche bekommen“.

Mögliche weitere Veranstaltungsformate

Vorerst plant das Orga-Team nur eine Veranstaltung jährlich. „Aber wir schauen mal, wie das angenommen wird.“ Die Zeit der Ehrenamtlichen sei begrenzt. Doch grundsätzlich können sie sich schon vorstellen, so etwas öfter anzubieten oder in ähnlicher Form – mit anderen Inhalten – für die siebten und achten Klassen.

Anmeldung für „It‘s go(o)d 5.6“ bis zum 2. September (Freitag) im Pfarrbüro St. Lambertus unter Telefon 0 25 53/9 71 50 oder 0 25 53/72 63 97.

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