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Brandstifter-Serie in den 1960er Jahren in Ochtrup

Große Hilfsbereitschaft von allen Seiten

Ochtrup

Vor mehr als 50 Jahren trieb ein Feuerteufel in Ochtrup sein Unwesen. Die Bevölkerung verdächtigte Josef L., der unter dem Spitznamen „Zwacki“ stadtbekannt war. Nach seiner Festnahme hörten die Brände auf. Vor Gericht wurde er allerdings freigesprochen. Betroffene von damals erzählen, wie es war, als „Zwacki“ in der Töpferstadt gefürchtet wurde.

Das Wohn- und Geschäftshaus der Korbmacherei Bröker fiel den Flammen zum Opfer. Foto: Privatarchiv Familie Bröker

Den 4. Mai 1967 wird Hannelore Daldrup wohl nie vergessen. Es war der Christi-Himmelfahrtstag. Die 14-jährige Hannelore, die damals noch Bröker hieß, war mit ihren Schwestern und einem Nachbarn auf dem Weg von der Marienkirche nach Hause. „Guck mal, bei euch brennt es“, habe der Nachbar plötzlich gerufen. An drei oder vier verschiedenen Stellen traten Rauchwolken aus dem Dachgeschoss. „Und Mutter war allein in der Wohnung, denn Vater lag zu der Zeit im Krankenhaus“, berichtet die Och­truperin.

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