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Kulturtage starten am 3. November

Große Kunst auf kleiner Bühne - Karten gibt es im Vorverkauf

Ochtrup

Die Ochtruper Kulturtage verwandeln im November die Villa Winkel wieder in eine beliebte Bühne für Kleinkunstveranstaltungen unter der Feder des Ochtruper Kulturforums. An sieben Terminen stehen nachdenklich machende und vergnügliche Themen zur Auswahl. Dabei geht es um Gesang, Musik und Tanz sowie Comedy, Theater und Vorträge.

Auf eine besondere Schattenspiel-Inszenierung dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger am 24. November (Donnerstag) freuen. Foto: privat

„Kleinkunst hat nichts mit ‚klein‘ im Sinne von inhaltlich, finanziell und professionell zu tun“, so Bürgermeisterin Christa Lenderich, die zugleich Vorsitzende des Kulturforums ist, im Vorwort des Veranstaltungsflyers. „Die Kleinkunst bei unseren Kulturtagen – das ist große Kunst auf kleiner Bühne.“

Aus ganz Deutschland kommen die Protagonisten der Kleinkunst in die Töpferstadt. Aber nicht nur, sondern auch aus dem regionalen Umfeld, und in diesem Jahr sind sogar zwei Ochtruper Kulturschaffende dabei.

So wird zum einen das „Trio arte Varia“ mit der Ochtruperin Kirsten Sicking (Gesang) und Anoossha Golestaneh (Piano) sowie Doc Dag Heyne (E-Gitarre) am 3. November (Donnerstag, Beginn 19.30 Uhr) einen bunten Klangteppich kreieren. Das Trio verknüpft in seinem Programm „Liaison“ klassische Klaviersoli und berühmte Arien mit einigen der beliebtesten Rock- und Pop-Balladen der Musikgeschichte und Filmmusik.

Lustig und klassisch

Der gebürtige Ochtruper Amjad, Comedian und Gewinner des SWR3-Förderpreises sowie des Hamburger Comedy-Pokals, nimmt am 22. November (Dienstag, Beginn 19.30 Uhr) kein Blatt vor den Mund, wenn er bei seinem Kabarett-Abend seine Landsleute und sich selber aufs Korn nimmt.

Klassisch geht es am 15. November (Dienstag, Beginn 19 Uhr, Marienkirche) beim Liturgischen Tanz nach dem Hohelied Salomos zu. Die Tanzlehrerin Melanie Poser-Hartmann aus München setzt den biblischen Text in eine eigene Choreografie um und bewirkt mit Bauchtanz und indischem Tanz bei ihrem Publikum atemberaubende Stille für eine meditative Vorstellungswelt. Zum 100-jährigen Jubiläum von Hermann Hesses Roman „Siddharta“ kommt am 24. November (Donnerstag, Beginn 19.30 Uhr) eine zauberhafte Schattenspiel-Inszenierung zur Aufführung. Sie lässt die wesentlichen Elemente des Romans erleben: Durchlebte Askese und Sinnlichkeit führen letztendlich zur Menschlichkeit und Herzöffnung.

Viel Bedachtes wird bedenklich, räsonierte einst am Ende des 19. Jahrhunderts ein großer Philosoph. Und Hilde Feld trifft am 30. November (Mittwoch, Beginn 19.30 Uhr) mit ihrem Chanson-Programm den Nagel auf den Kopf. Die Chansonette und Diseuse spricht das Thema „Das Warten hat (k)Ende!“ mal hochkomödiantisch, mal besinnlich, aber immer virtuos an.

Ungewöhnliches Musikinstrument

Alexander Zindel reist am 8. November (Dienstag, Beginn 19.30 Uhr) mit seiner faszinierenden Autoharp über die Wolken. Die Besucher werden überrascht sein von einer Perle der Konzertkultur, von Liedern wie „Über den Wolken“, „All meine Gedanken“, „C‘est si bon“ „Hymne à l‘amour“ und vielen anderen.

Die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht am 9. November 1938 ist seit langem fester Bestandteil der Veranstaltungsreihe. In diesem Jahr wird Prof. Dr. Friso Wielenga das Verhältnis der Niederländer und der Deutschen am 9. November (Mittwoch, Beginn 19 Uhr) zur Sprache bringen. Das Thema lautet „Freundschaft im Werden – die Wiederannäherung zweier Nachbarn nach der Katastrophe“. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Crossover-Tenor und Musiker Christoph Alexander.

Mit Ausnahme der Gedenkstunde am Kniepenkamp (Hintereingang der Verbund-Sparkasse) und des liturgischen Tanzes (Marienkirche) finden die Veranstaltungen alle in der Villa Winkel statt.

Der Eintritt für die Veranstaltungen in der Villa beträgt 12,50 Euro. Ermäßigung kann nicht gewährt werden. Kartenvorverkauf bei der OST sowie der Buchhandlung Steffers zu den Geschäftszeiten. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Die Besucher werden gebeten, die dann gültigen Corona-Vorschriften einzuhalten. Programmflyer der Kulturtage liegen an öffentlich zugänglichen Stellen, den Banken, den beiden öffentlichen Bücherei, in Arztpraxen, Apotheken und Geschäften zur Mitnahme aus.

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