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Kommune erhält Förderzusage

Grünes Licht fürs Quartierskonzept

Ochtrup

Energetische Sanierung von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Energien sind zwei wesentliche Bausteine zur Energieeffizienz-Steigerung sowie CO2-­Vermeidung. Die Stadt Ochtrup möchte im Rahmen eines Quartiersmanagements diese Anliegen umsetzen und ein integriertes Konzept für das Quartier „Bergsiedlung“ entwickeln. Dafür gab es jetzt eine Förderzusage.

Die Stadt möchte die energetische Sanierung von Gebäuden im Rahmen eines Quartiersmanagements für den Bereich „Bergsiedlung“ vorantreiben. Jetzt gab es dafür eine Förderzusage.. Foto: Katrin Kuhn

„Das Ziel des Quartierskonzepts ist es, den energetischen Sanierungsbedarf zu identifizieren und potenzielle Nutzungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien aufzuzeigen, um darauf aufbauend bedarfsgerechte Beratungsangebote zu schaffen, die auch anderen Stadtgebieten als Anregung für die eigene Entwicklung dienen können“, schreibt die Kommune in einer Pressemitteilung.

Der Grundstein ist gelegt

Die Stadt habe in Zusammenarbeit mit dem Kreis Steinfurt Fördermittel des KfW-432-Programms beantragt und nun genehmigt bekommen. „Die Zentrale Koordination des Projektes wird die Servicestelle für Quartiers- und Sanierungsmanagement des kreisangehörigen energieland2050 e.V. übernehmen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Grundstein für die Entwicklung eines Quartierskonzepts sei damit gelegt, sodass die Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner beginnen könne.

„Wir freuen uns über die Förderzusage der KfW sowie die Unterstützung durch die Verbund-Sparkasse Emsdetten/Ochtrup und energieland2050“, wird Bürgermeisterin Christa Lenderich in dem Schreiben zitiert. Die Entwicklung des integrierten Quartierskonzeptes eröffne der Stadt gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern die bereits begonnenen Aktivitäten im Quartier zu unterstützen und zukunftssicher zu machen.

Fünf große Themenfelder

Im Fokus des Quartierskonzepts stehen fünf große Themenfelder: Klimaschutz, Demografie, Städtebau, Mobilität und Gemeinschaft. Um ihre Zukunft aktiv mitgestalten zu können, sollen die Bürgerinnen und Bürger in den Entwicklungsprozess durch Informationsveranstaltungen und Workshops einbezogen werden. „Sie bekommen so die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung des eigenen Quartiers teilzuhaben“, schreibt die Stadt Och­trup. 

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