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640 Impfungen in den Caritaswerkstätten Langenhorst

„Jetzt fühle ich mich sicher“

Ochtrup

Alle Mitarbeiter und Beschäftigten der Caritaswerkstätten Langenhorst sind jetzt gegen das Coronavirus geimpft worden. Sie haben 640 Impfdosen der Firma Moderna erhalten. Nun hoffen alle, dass sie langfristig auf die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen verzichten können.

wn

Das Impfteam und die personelle Unterstützung aus den Caritaswerkstätten Langenhorst (v.l.): Achim Koße (Technischer Leiter CWL, Organisation des Impfablaufes), Mitarbeitende aus dem Hauptwerk Ochtrup, das Impfteam von Dr. Gregory Weisz (3.v.r.) und Werkstattleiter Alexander Lürwer (r.) Foto: Caritaswerkstätten

Rund 640 Impfdosen von Moderna sind in den vergangene Tagen an die beschäftigten Menschen mit Behinderungen und die angestellten Mitarbeitenden in den Caritaswerkstätten Langenhorst verimpft worden. Dabei konnte der gesamten Belegschaft ein Impfangebot gemacht werden.

Als erstes waren gemäß der Priorisierung die Beschäftigten an den jeweiligen Standorten an der Reihe, im Anschluss dann die betreuenden Gruppenleiter und die weiteren Mitarbeitenden der Werkstätten, heißt es in einer Pressemitteilung der Caritaswerkstätten. Werkstattleiter Alexander Lürwer berichtet: „Wir standen für die Vorbereitung im engen Kontakt mit dem Kreis und freuen uns, dass die Impfung durch mobile Teams innerhalb der Werkstätten möglich war, so haben wir uns das gewünscht. Dadurch konnte für die Beschäftigten und ihre Angehörigen der Aufwand reduziert werden und die große Werkstatt ist praktisch auf einen Schlag komplett geschützt.“

Schritt nach vorne

„Die Impfung hat gut geklappt. Jetzt fühle ich mich sicher“, berichtet Michaela Stockhorst. Viele der Menschen mit Behinderungen sähen die Impfungen als einen wichtigen Schritt nach vorne und hätten die Hoffnung, dass langfristig wieder auf Sicherheitsmaßnahmen wie Abstände einhalten, Gruppentrennungen und das Tragen von Schutzmasken verzichtet werden könne. Das sei zwar aufgrund der weiter einzuhaltenden Vorgaben so schnell noch nicht möglich, doch alleine die Perspektive mache Mut und sichtlich gute Laune bei den Beschäftigten.

Zweitimpfung

Auch die Gruppenleiter der Werkstätten zeigten sich hochzufrieden mit der Impfaktion. „Durch das rasche Impfen ist ein sichereres Arbeiten miteinander wieder möglich“, freut sich Gruppenleiter Daniel Buchner und Tino Eißing glaubt an einen „Anfang, zurück zur Normalität“.

„Alle, die ihr Interesse an der Impfung gemeldet haben, konnten dann tatsächlich auch ein Angebot erhalten und es stand ausreichend Impfstoff zur Verfügung“, erklärt der Technische Leiter der Werkstätten, Achim Koße, der für die Organisation der Impfung zuständig war. Das Impfangebot sei sehr gut angenommen worden.

Der Termin der Zweitimpfung steht noch nicht fest. Die Caritaswerkstätten gehen davon aus, in vier bis sechs Wochen auch die Zweitimpfung in den Werkstätten anbieten zu können.

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