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U-18-Wahl der KjG

Jungen Menschen eine Stimme geben

Ochtrup

Im Georgsheim durften jetzt unter 18-Jährige ihre Stimme abgeben. An der Bundestagswahl dürfen sie noch nicht teilnehmen, ihre Meinung zur politischen Themen und den Parteien war aber dennoch gefragt.

-mfe-

Kiara Leschinsky Foto:

Unter 18-Jährige haben bei der Bundestagswahl kein Stimmrecht. Um aber auch diese Personengruppe für Politik zu begeistern und zu ermitteln, welche Themen den jungen Menschen wichtig sind, lud die katholische junge Gemeinde (KjG) im Georgsheim zur Teilnahme an der U-18-Wahl ein. Diese Wahl, die bundesweit stattfindet, wurde unterstützt vom NRW-Familienministerium und dem Landesjugendring.

Wahlkabine

Die Stadt Ochtrup hatte den Jugendlichen echte Wahlkabinen und echte Wahlurnen zur Verfügung gestellt, damit auch richtige Wahlatmosphäre aufkommen konnte. „Wir haben außerdem umfangreiches Informationsmaterial, damit sich die Kinder und Jugendlichen über die Ziele der Parteien informieren können“, erklärte Michael Lütkehermölle, der gemeinsam mit Lara Jahnke, Lucas Rauße und Kiara Leschinsky den jungen Wählern hilfreich zu Seite stand. Schließlich standen 27 Parteien auf dem Zettel. Die U-18-Wähler hatten dort allerdings nur eine Stimme und zwar die für die Partei.

Geringe Wahlbeteiligung

Allerdings blieb die Wahlbeteiligung gering. Nur 15 Personen nahmen das Angebot wahr. Darunter waren auch sehr junge Wähler im Alter von elf Jahren, was die Initiatoren besonders freute. Die ausgefüllten Stimmzettel leitet die KjG nun weiter. Das gesamte Ergebnis der U-18-Wahl wird am Freitag (17. September) ab 18 Uhr im Internet veröffentlicht. Dann erst dürfen auch die Ergebnisse der Ochtruper Wahl bekannt gemacht werden.

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