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Glockengeläut zum Gedenken an Opfer der Flutkatastrophe

Kirchengemeinden setzen gemeinsames Zeichen

Ochtrup/Münster

Zum Gedenken an die Betroffenen und Opfer der Flutkatastrophe sollen im Bistum Münster am heutigen Freitag um 18 Uhr die Glocken läuten.

Alex Piccin

In Ochtrup werden zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe heute um 18 Uhr die Glocken aller Kirchen läuten. Foto: Alex Piccin

Zum Gedenken an die Betroffenen und Opfer der Flutkatastrophe sollen im Bistum Münster am heutigen Freitag um 18 Uhr die Glocken läuten. Hierum hat Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp am Mittwoch in einem Schreiben an die Pfarrer und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum gebeten.

In den Kirchen, so schreibt der Generalvikar, sollten jeweils die beiden größten oder schwersten Glocken läuten. Möglich sei, damit auch eine Andacht oder ein Gebet zu verbinden. Das Bistum Münster greift, wie die übrigen Diözesen in Nordrhein-Westfalen, damit eine Bitte des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, auf. Auch die Glocken der evangelischen Kirchen im Rheinland werden am Freitagabend läuten.

Ochtrups Kirchen machen mit

In allen Kirchen der Gemeinde St. Lambertus sollen die Glocken circa zehn Minuten lang zu hören sein, sagte Pfarrer Stefan Hörstrup auf Anfrage: „Im Anschluss daran planen wir in der Lambertikirche eine etwa zehnminütige Andacht.“

Der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, und damit auch die evangelische Gemeinde Ochtrup-Metelen, schließt sich ebenfalls der Aufforderung der Evangelischen Kirche von Westfalen an, die Glocken der Kirchen zu läuten.

Generalvikar Winterkamp geht in seinem Schreiben davon aus, dass aller Betroffenen und aller Helfenden sowie den Unterstützenden im Zusammenhang mit den Flutkatastrophe „täglich im fürbittenden Gebet gedacht wird, insbesondere aber bei der sonntäglichen Eucharistiefeier“.

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