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Positive Bilanz der „Bermuda-Dreieck“-Reihe

Kleine Verbesserungen fürs nächste Jahr

Ochtrup

Umsonst-Konzerte, draußen, in heimeliger Atmosphäre: Das machte die Veranstaltungsreihe „Bermuda-Dreieck“ in diesem Sommer aus. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Sie haben bereits Ideen für die Neuauflage im kommenden Jahr.

Von Alex Piccin

Andy Roche (l.) von Paddy‘s Irish Pub und Jonas Tillmann von Kocks Wirtshaus ziehen eine positive Bilanz zur Konzertreihe „Bermuda-Dreieck“. Foto: Alex Piccin

Der Anfang war nicht so leicht. Da sind sich Andy Roche von Paddy‘s Irish Pub und Jonas Tillmann von Kocks Wirtshaus einig. Sie blicken auf die Veranstaltungsreihe „Bermuda-Dreieck“ zurück. Am Samstag fand das fünfte und damit letzte kostenlose Konzert unter freiem Himmel in diesem Jahr statt. Das monatliche Event lockte dabei immer mehr Besucher auf den Lambertikirchplatz.

Zugegeben, der Samstag mit den „Bourbon Room Singers“ war wetterbedingt nicht so stark frequentiert wie die Auftritte von David Vidano im August oder „The Rusty Diamonds“ im Juli. Auch der Start im Mai mit Vidano verlief eher schleppend, steigerte sich aber schon im Juni mit den „Dimple Giants“. „Obwohl wir in den sozialen Medien und mit Postern Werbung gemacht hatten, kamen viele Rückmeldungen von Personen, die nichts von der Veranstaltung wussten“, sagt Roche.

Kosten gedeckt

Dennoch, er und Tillmann schauen gut gelaunt auf das erste Jahr. Die Stimmung – und damit das Wichtigste – sei immer gut gewesen. Dass die Einnahmen kein Plus-Geschäft gewesen sind, finden die beiden auch nicht weiter schlimm. Immerhin haben sie die Kosten gedeckt. „Die Musik ist Geschmackssache. Die Leute kommen in die Stadt, um sich mit anderen zu treffen“, führt Roche weiter aus. Endlich passiere mal wieder was in Ochtrup, sei oftmals der Tenor bei den Besuchern gewesen.

Von den Anwohnern seien keine Beschwerden ob der Lautstärke eingegangen. Mit einigen Helfern haben die Teams aus den beiden Gaststätten alles alleine gestemmt, auch den Auf- und Abbau der Bühne. „Wir hatten zu Beginn Bedenken, aber es ist alles gut gelaufen“, sagt Tillmann.

Andy Roche

Die Veranstalter haben in diesem Jahr Erfahrungen gesammelt. Die waren offensichtlich positiv, denn sie planen bereits die Neuauflage für 2023. Da könnte es einige Veränderungen geben, die musikalischer Natur sind. So könnten am Abend mehrere Bands auftreten, dann aber kürzere Auftritte haben. Dies gebe auch lokalen Gruppen oder Nachwuchsmusikern die Chance, sich vorzustellen. Denkbar sei auch ein zusätzliches Sonntags-Frühschoppen mit Jazz-Musik.

Bei allen Ideen steht eines immer im Vordergrund, wie Roche es formuliert: „Wenn die Leute mit einem Lächeln nach Hause gehen, sind wir zufrieden.“

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