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Ferienspaß-Kinder bauen Insektenhotels

Kreative Behausungen mit Schlupfloch

Ochtrup

Insektenhotels und Vogeltränken aus Ton sind jetzt bei einer Ferienspaßaktion im Töpfereimuseum entstanden.

Von Irmgard Tappe

Beim Bau von Insektenhotels und Vogeltränken durften die Kids kreativ werden. Foto: Irmgard Tappe

„Ich finde es cool, dass wir ein Insektenhotel und auch noch etwas für Vögel töpfern. Darum habe ich mich für diese Aktion angemeldet“, sagt der elfjährige Tilmann und bemalt sorgfältig eines seiner Tonobjekte. Der Ferientöpferspaß im Hof des Töpfereimuseums geht an diesem Nachmittag in die zweite und letzte Runde.

„Letztes Mal haben wir ganz viel aus Ton geformt. Das war ziemlich schwierig, hat aber geklappt“, verkünden die jungen Künstler. „Nun ja, wir wollten es ja auch etwas anspruchsvoller machen“, bemerkt Keramikerin Tanja Withut, die die Jungen und Mädchen in die Kunst des Töpferns eingeführt hat. „Der Kursus wurde sehr gut angenommen. Wir waren erstaunt, dass sich auch viele Jungen angemeldet haben“, freut sich die Mitarbeiterin es Töpfereimuseums.

Im Rahmen der Ferienspaßaktion des Töpfereimuseums haben Kinder eigene Insektenhotels gebaut und gestaltet. Foto: Irmgard Tappe

Die Kinder sind derweil eifrig damit beschäftigt, ihre gebrannten Tonobjekte anzumalen, die sie mit viel Fantasie konstruiert haben. Hedy zum Beispiel hat ein hübsches Insektenhäuschen mit einem geöffneten Fenster gebaut, Jule hat sich für ein glockenförmiges Insektenhaus entschieden und Bernhard hat ein kuppelförmiges Bauwerk geschaffen. Auch Mattes, Jan und Bennet haben viel Kreativität bewiesen. „Es ist wichtig, dass man mindestens ein Schlupfloch lässt, damit die Insekten in ihr Haus schlüpfen können“, erklären Mattes und Jan. „Von innen kommt da noch Stroh rein. Dann fühlen sich die Insekten richtig wohl“, ergänzen Bennet und Bernhard.

Die beiden Jungen wissen sehr viel über das Leben und die Vorlieben von Insekten. „Ich habe in der Schule auch schon ein Referat über Insekten gehalten. Das sind nämlich meine Lieblingstiere“, berichtet Bernhard.

Nach circa zwei Stunden haben die Jungen und Mädchen ihre Objekte fertig bemalt. Neben den vielfältig gestalteten Insektenhotels haben sie noch Vogeltränken getöpfert. „Jetzt müssen eure Arbeiten noch glasiert werden. Danach kommen sie wieder für einige Tage in den Brennofen“, erläutert Tanja Withut die letzten Schritte. Die Kinder sind gespannt, wie ihre vollendeten Werke aussehen, wenn sie diese später aus dem Brennofen holen werden.

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