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Grundschulen empfinden Änderung bei Lolli-Tests unterschiedlich

Kritik und Pragmatismus

Ochtrup

Pool-Testungen ja, aber keine Einzelauswertung mehr: Das ist die Ansage des Schulministeriums für die Grundschulen des Landes. Eine Nachkontrolle einer positiven Probe soll künftig vor dem Unterrichtsbeginn erfolgen. Die Ochtruper Schulen sehen das kritisch, sprechen von Glücksspiel oder gehen das Ganze pragmatisch an.

Von Alex Piccin und Anne Steven

Lolli-Tests werden an der Grundschulen weiter durchgeführt, die Einzelauswertung entfällt jedoch. Bei einer positiven Pool-Testung folgt am nächste Tag in den Schulen ein Schnelltest, um die Labore zu entlasten. Das stößt auch auf Kritik bei den Leitungen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Das Schulministerium hat eine kurzfristige Anpassung des Lolli-Testregimes an Grundschulen bekanntgegeben, die am Mittwoch in Kraft getreten ist. Da die Labore ausgelastet seien, sollen Kapazitäten für vulnerable Gruppen freigegeben werden. Das bis zu Wochenbeginn gültige Lolli-Testregime mit Pool- und Einzeltestungen habe wöchentlich mehr als 400 000 PCR-Tests gebunden. Die sogenannte Strategie 2.0 umfasst unter anderem die Streichung der Einzeltests und hat als oberste Priorität die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts. Die Ochtruper Grundschulen haben dazu unterschiedliche Ansichten.

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