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Kinder fertigen Abdrücke ihrer Arme, Beine und Gesichter an

Kunterbunte Gipsskulpturen

Ochtrup

Bunte Hände, Füße oder gar Gesichter, allesamt aus Gips – das sind die künstlerischen Ergebnisse einer Ferienaktion. Die Kinder hatten dabei viel Spaß – auch wenn sie auf einige Sachen besonders aufpassen mussten.

Von Moritz Mohring

Wie auf einem Maskenball: Bis der Gips auf ihren Gesichtern getrocknet war, mussten die Mädchen sich etwas gedulden. Foto: Mohring

Die meisten Ferienspaßaktionen, beispielsweise der Besuch im Kletterwald, bedeuten für die Teilnehmer viel Bewegung. Etwas anders gestaltete sich das beim „Basteln mit Gips“ am Donnerstagvormittag. „So langsam kann ich meine Finger wieder bewegen“, berichtete Pia, eines der Kinder, ihrer Betreuerin Madita Geldbach. Die hatte dem Mädchen zuvor dabei geholfen, ihre Hand mit zwei Lagen Gips zu umwickeln. „Das ist ein gutes Zeichen“, erklärte Geldbach und löste den Verband behutsam von der Haut und legte ihn zum Trocknen zur Seite. Immerhin sollten die Abdrücke später noch bemalt werden.

Abgesehen von den Händen, verewigten die acht Teilnehmerinnen auch ihre Füße oder gar Gesichter mit Gipsmasken. Dabei halfen ihnen neben Geldbach auch Lisa Langenhorst und Jane Nienkötter, welche die Aktion in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle der Caritas an der Marktstraße ehrenamtlich betreuten.

Warten auf den trockenen Gips

Bevor sie die Haut mit Binden einhüllten, trugen sie immer etwas Vaseline auf. Dadurch ließen sich die Verbände nach gut einer Viertelstunde leichter lösen. Um die Gesichtsmasken anzufertigen, legten sich die Mädchen zunächst Haarreifen an, um zu verhindern, dass ihre Haare versehentlich in den Gips gerieten. Nachdem die Maske aufgetragen war, durften sie eine Weile keine Grimassen ziehen und sahen etwas gespenstisch aus. Dennoch schien den Teilnehmerinnen die Geduldsprobe viel Freude zu bereiten.

„Ich will meine Hand gleich noch verbessern“, sagte eines der Kinder. Sobald einigermaßen trocken, verpassten die Bastlerinnen ihren Körperteil-Skulpturen den Feinschliff. „Das kenne ich schon aus der Ferienfreizeit“, berichtete Luna. Um aus ihrem Fußabdruck eine Art Schatulle anzufertigen, umhüllte sie auch die Sohle.

Auch ihre Füße verewigten die Teilnehmerinnen in Gips. Foto: Mohring

Viel Glitzer und Farbe

Zum Schluss machten sich die Mädchen daran, ihre Modelle mit Farbe, Glitzer und Federn zu verzieren. Während manche die Nägel ihrer Gipshände haargenau lackierten, bepinselten andere ihre Masken in kunterbunten Regenbogenfarben. Besonders gut passte dieses Design zum Handabdruck von Emma, der das „Peace“-Zeichen darstellte. Unter den Skulpturen befand sich außerdem noch ein blutrot gestalteter Fuß. Die Dekoration für die nächste Karnevalsfeier oder Halloween ist also bereits fertig.

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