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Messdiener-Lager kehrt zurück

„Lager ist das Beste, was es gibt“

OcHtrup/Diemelstadt

Der Lagerplan war bis zum Schluss prall mit Tagesaktionen gefüllt, doch nach zwei Wochen heißt es für die Kinder, Jugendlichen und „OMIs“ Abschied nehmen. Mit dem Bus treten die 41 „Koten“ und 20 Leiter heute die Heimreise an.

Kochfrau Claudia Leusder und ihre Küchenknaben sorgten dafür, dass Kinder und Betreuer immer wieder zu Kräften kamen. Foto: Moritz Mohring

„Wir haben viel gemacht und sind weit gelaufen“, findet Luc Richter, der zum ersten Mal dabei war. Seinem älteren Bruder Paul hat besonders das Zöllnerspiel gefallen, bei dem eine Truppe ihre „Ware“ (Pappdeckel) entlang eines Waldhangs an der Zöllnergruppe vorbeischmuggeln musste.

Deutlich größer war das Spielfeld bei „Littfeld-Yard“, dem Lieblingsspiel von Conrad Hutzenlaub. Dabei wurden die Lagerteilnehmer und Leiter in fünf Gruppen aufgeteilt – zwei Jäger und drei Gejagte. Letztere wurden mit einer halben Stunde Vorsprung nach Neudorf geschickt, wo sie sich vor den Jägern verstecken bzw. fliehen mussten.

Auf einer Karte wurde das Gebiet in Sektoren unterteilt, von denen im Verlauf des Spiels immer mehr zum Sperrgebiet erklärt wurden. Den Verfolgern gelang es innerhalb von drei Stunden, jede der gejagten Gruppen aufzumischen. Dabei pirschten sie sich auf Wiesen und in Wäldern vorsichtig heran und schlugen dann blitzschnell zu.

Großer Appetit

Mitunter resultierten die Situationen in mehrminütigen Sprintduellen, doch zum Schluss gaben sich auch die letzten Flüchtigen geschlagen, nachdem sie in einem kleinen Bachtunnel eingekesselt wurden.

Bei einem solchen Laufpensum war der Appetit zum Mittagessen stets groß, doch Kochfrau Claudia Leusder und ihre Küchenknaben Mats Scholz und Julius Reinders hielten die Kochtöpfe, Bräter und Öfen auf Dauerflamme. Das beste Mittagessen war seiner Meinung nach die Lasagne in der ersten Woche, doch auch die Kroketten, Wedges und Chickenwings am Rittertag haben es dem 14-jährigen Tristan Rauße angetan.

In den letzten Tagen standen noch der Ausflug in den Freizeitpark „Fort Fun“ sowie ein Besuch im Hallenbad auf dem Plan. Während sich die meisten Kinder im Wasser vergnügten, unterstützte das Ältestenzelt die „OMIs“ beim Abbau der Zelte und der Konstruktion des großen Abschlussfeuers. Einer von ihnen, Jannes Raulf, resümierte: „Lager ist das Beste, was es gibt.“

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