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Gelebte Nächstenliebe

Lebensmittel für die Ukraine

Ochtrup/Bielefeld

Infolge eines Ungarn-Besuchs hatten Christen aus Ochtrup die Idee, Menschen in der Ukraine Lebensmittel zu schicken. Dank zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer ist die Spende jetzt angekommen.

Freuen sich, dass die Lebensmittelspenden gut in der Ukraine angekommen sind: (v.l.) Tanja Konermann, Markus Konermann, Pfarrer Stefan Hörstrup, Pfarrerin Imke Philipps und Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps. Foto: Hans-Dieter Finke

Ein Transport mit Lebensmitteln ist in der Ukraine eingetroffen. Nach einem ökumenischen Besuch Ende Juni bei der Reformierten Kirche in Ungarn und der Karpato-Ukraine entstand im Ökumenedezernat der westfälischen Landeskirche die Idee, einen solchen Transport zusammenzustellen.

Die Lebensmittel wurden von der Melitta Europa GmbH & Co. KG – Geschäftsbereich Kaffee – sowie von der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG als Sachspende kostenfrei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um größere Menge Filterkaffee und um mehrere Paletten mit Kuchen.

Der Transport aus Bielefeld ist in der Ukraine angekommen. Foto: Béla Nagy

„Wir sind den beiden Firmen sehr dankbar, dass sie so spontan und kooperativ an diesem Projekt mitgearbeitet haben und wertvolle Lebensmittel zur Verfügung stellten“, wird der Ökumenedezernent der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Albrecht Philipps, in einer Mitteilung zitiert. In Kooperation mit der Lions Hilfe Bielefeld, dem Freundeskreis Städtepartnerschaften Ochtrup, der katholischen Kirchengemeinde Ochtrup und der evangelischen Kirchengemeinde Ochtrup wurde der Transport mit einem Lkw ermöglicht und finanziert. Bei den komplizierten Transportfragen konnte auf die Erfahrungen des Freundeskreises Städtepartnerschaften Ochtrup zurückgegriffen werden, der schon mehrfach Transporte in die Ukraine auf den Weg gebracht hat. MAN Truck & Bus und die Logistikfirma Schütte in Wietmarschen ermöglichten den Transport und die Lagerung.

Brückenschlag von Ungarn in die Ukraine

Die Reformierte Kirche in Ungarn unterhält in der Karpato-Ukraine eine Filiale ihres Diakonischen Werks und organisiert von dort aus die Unterstützung von Flüchtlingen innerhalb der Ukraine, unter anderem mit einer Diakonie-Bäckerei. „Wir danken für die großzügige Spende und erbitten Gottes Segen für die weitere Arbeit“, schrieb Béla Nagy, Diakoniechef der Reformierten Kirche in Berehowe in der Karpato-Ukraine.

Im Westen der Ukraine, direkt an der ungarischen Grenze, sind die Lebensmittel Anfang der Woche eingetroffen. Die Lebensmittel werden in der Ukraine kostenfrei Menschen zur Verfügung gestellt, die aufgrund des Kriegs in Not geraten sind.

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