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Malteser ermöglichen Besuch im Elternhaus

Letzter Wunsch wird erfüllt

Ochtrup/Emsdetten/Rheine

Für den Herzenswunsch-Krankenwagen stellen die ehrenamtlichen Malteser ihre Freizeit zur Verfügung, um Menschen ihre letzten Herzenswünsche zu erfüllen.

Glücklich, aber erschöpft: Die Malteser ermöglichten Frau A. inmitten ihrer Familie einen letzten Besuch ihres Elternhauses. Familienhündin Lola durfte natürlich nicht fehlen. Foto: Andre Schoo

Menschen, die aufgrund einer schweren Erkrankung oft eine verkürzte Lebenserwartung haben und am Ende ihres Lebens stehen, ermöglichen die Malteser mit ihrem Herzenswunsch-Krankenwagen die Erfüllung eines oftmals letzten Herzenswunsches. Menschen wie Frau A. aus Emsdetten, die im Oktober mit dem Ochtruper Malteser Herzenswunsch-Team ihre Kinder und Enkelkinder im eigenen Elternhaus besuchen konnte, wie es in einer Mitteilung heißt.

Schöne Stunden mit der Familie

Noch einmal ein paar schöne Stunden mit ihrer Familie im eigenen Elternhaus verbringen – dies war der große Wunsch von Frau A. Die speziell geschulten und ehrenamtlichen Malteser aus Ochtrup konnten ihr diesen Wunsch an einem sonnigen Tag im Oktober erfüllen. Im Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen holten sie ihren Gast im Emsdettener Hospiz „Haus Hannah“ ab und brachten sie in ihr Elternhaus nach Rheine. Dort wurde sie freudig von ihren Kindern, Enkelkindern und der Familienhündin Lola erwartet.

Gemeinsam mit ihrer Familie genoss Frau A. im Wintergarten beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen den durch den Herbst bunt gefärbten Garten. Dankbar für die schönen Stunden mit ihren Liebsten war es Frau A. zum Abschied wichtig, einen letzten Blick in das Elternhaus zu werfen. Auch diesen Wunsch konnten die Malteser aus Ochtrup ihr erfüllen. Auf der Rolltrage schob das Herzenswunsch-Team Frau A. behutsam durch die Küche, vorbei am schönen Kamin in der Diele ins Wohnzimmer hinein. „Dass ich noch einmal meine Familie in meinem Elternhaus sehen konnte, erfüllt mein Herz mit purer Freude“, so Frau A. und fügt an, „Ohne die Malteser hätte mich ja niemand abholen und nach Hause fahren können.“ Überglücklich, aber erschöpft fuhr das Malteser Herzenswunsch-Team Frau A. wieder gen Heimat.

Malteser-Herzenswunsch-Krankenwagen

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