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Glasdach für „Die Brücke“ in Welbergen

Mehr Raum für Aktivitäten

Ochtrup

Der Terrassenbereich des Gemeindehauses „Die Brücke“ hat eine neue Überdachung bekommen. Ein schmuckes Glasdach schützt jetzt vor ungemütlichen Wetterverhältnissen. Als die Helfer endlich loslegen durften, ging der Aufbau recht zügig.

Mit vereinten Kräften stellten ehrenamtliche Helfer das neue Glasdach für das Gemeindehaus „Die Brücke“ auf. Foto: Rieke Tombült

Nach dem bislang letzten Welbergener Volks- und Pfarrfest 2019 wurde in der Vorsitzendenrunde der Kirchengemeinde über die Ausgabe des Gewinns beratschlagt. Reinhard Vinkelau – besser bekannt als Madness – präsentierte den Anwesenden seine Idee von einem Glasfortsatz am hinteren Teil des Gemeindehauses „Die Brücke“.

Der Leiter der Kinder- und Jugendarbeit stieß mit seinem Vorschlag auf einstimmigen Zuspruch. Der neu dazugewonnene Platz soll für die Aktivitäten der zahlreichen Gruppen genutzt werden: für Kaffeekränzchen, Doppelkopfturniere, die Arbeit der offenen Ganztagsschule (OGS) oder jeglichen sonstigen Bedarf. Dort, wo bislang eine kleine, durch durch wadenhohe Mauern abgegrenzte gepflasterte Fläche war, steht jetzt eine Art halboffener Wintergarten.

Glasabdichtung kommt noch

Am Samstag standen die Ehrenamtler bereits ab acht Uhr bereit, um das Stahlgerüst zu installieren. In den kommenden Wochen folgt die Glasabdichtung. „Die Statik dafür haben Norbert Woltering und Josef Merselt gemacht“, hebt Pfarrfestorganisator Jürgen Vollenbröker hervor. Das Konstrukt wird an seiner Westseite mit bruchfestem Glas verschlossen, um vor schlechter Witterung zu schützen. Vor die abgeriegelte Seite kommt zudem eine Sitzgelegenheit. In den Balken sind Lichtelemente integriert, damit die Sitzplätze nicht nur wettersicher sind, sondern ebenso der Dunkelheit trotzen.

Bevor es zur Aufstellung des Grundgerüstes kam, hatten die ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer allerdings einige Hürden zu meistern. Angefangen beim Abtragen der alten Pflasterung. Madness hat mit seiner Jungengruppe vom Jugendtreff bei strömendem Regen Stein für Stein entfernt, damit die Männer am nächsten Morgen mit der Bodenarbeit weitermachen konnten. Hinzu kamen die üblichen bürokratischen Herausforderungen und die Laster der Pandemie.

„Wir wurden durch Corona geblockt. Die Kommunikation und Umsetzung des Projektes waren dadurch einfach erschwert“, hält Helfer Jürgen Wieling fest. Dass der Bau jetzt endlich voran gehe, freue ihn. „Ich habe da richtig Spaß dran“, teilt das Vorstandsmitglied mit. Das Glasdach biete schließlich einen Vorteil für alle Generationen und wurde ebenso mit der freiwilligen Hilfe aus nahezu allen Altersgruppen errichtet.

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