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Station auf dem Lütkefeld neu gestaltet

Mit viel Einsatz und Eigenleistung

Ochtrup

Die Nachbarschaft auf dem Lütkefeld pflegt seit Ende der 60er Jahre die dortige Station der Mutter Gottes. Um sie einladender zu gestalten, hat sie jetzt Hand angelegt. Die Einweihung ist am morgigen Freitag.

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Die Station der Mutter Gottes auf dem Lütkefeld ist von der Nachbarschaft neu gestaltet worden. Unter anderen wurden die Lebensbäume gerodet, um die Station einladender zu gestalten. Foto: Michael Reinker

Die Station der Mutter Gottes auf dem Lütkefeld ist 1968/69 in Eigeninitiative und mit Eigenmitteln der Nachbarschaft auf einem privaten Grundstück der Familie Brinkschmidt (Wöden) errichtet worden und wird bis heute von ihr gepflegt. Nachdem die Gehölze mittlerweile unansehnlich geworden waren und eine erdrückende Wirkung auf die Station entwickelt hatten, legten die Nachbarn Hand an und gestalteten sie neu. Am Freitag wird sie eingeweiht.

2021 haben die Nachbarn die Neugestaltung beschlossen. Sie fällten die alten Lebensbäume ließen einen professionellen Pflanzplan erstellen. Die für die Neugestaltung angefallenen Kosten für Pflanzen, Pflasterarbeiten und einer neuen Sitzgelegenheit wurden von Sponsoren übernommen, sodass die Nachbarn sich komplett auf die handwerklichen Arbeiten konzentrierten.

Essenziell für die Gemeinschaft

Die Station fördere den Zusammenhalt der 14 Familien. Dies sei gerade für die Gemeinschaft auf dem Land wichtig. „In der Regel beteiligen sich alle drei Generationen aus einer Familie an der Stationspflege“, erklärt die Nachbarschaft. Die Station diene auch als zentraler Anlaufpunkt der Dorfgemeinschaft. Sie werde auch von Schulkindern als Unterstand genutzt. Die Sitzgelegenheit biete insbesondere älteren Menschen eine Möglichkeit zum Rasten und innehalten.

„Nach dem Roden der Lebensbäume wirkt die Station freundlicher, kommt besser zur Geltung und ist viel einladender als zuvor“, finden die Nachbarn. Mittlerweile seien die Baumwurzeln entfernt und die vorderen Beete abgeräumt. Die Alpenrosen werden als abschließende Reihe an die Stelle der alten Lebensbäume hinter die Kapelle versetzt. Die halbrund angelegten Beete mit pflegeleichter Bepflanzung lassen die Station weitläufiger erscheinen. Die noch vorhandenen Pflanzen werden weitestgehend mit eingeplant und die anstehenden Arbeiten wieder größtenteils in Eigenleistung durchgeführt.

Die Station wird am morgigen Freitag um 18 Uhr durch Pastor Stefan Hörstrup eingeweiht. Im Anschluss ist für Getränke gesorgt. Es gibt auch eine Kleinigkeit vom Grill.

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