Ehemaliges Uponor-Gebäude

Neue Nutzung wird vorbereitet

Ochtrup

Der Kindergarten ist ausgezogen. Jetzt soll das ehemalige Uponor-Gebäude an der Professor-Katerkamp-Straße umngebaut werden, damit Stadtkapelle und Musikschule dort einziehen können.

Anne Steven

Das ehemalige Uponor-Gebäude an der Professor-Katerkamp-Straße wird gerade für die Nutzung durch Musikschule und Stadtkapelle hergerichtet. Foto: Anne Steven

An der Professor-Katerkamp-Straße stehen Veränderungen an. Da die Kindertagesstätte Natur(t)räume ihren Betrieb vom dortigen Provisorium an den Witthagen verlegt hat, steht das ehemalige Uponor-Gebäude nun wieder für eine andere Nutzung zur Verfügung. „Das Gebäude wird in den nächsten Monaten für die künftige Nutzung durch Musikschule und Stadtkapelle hergerichtet“, informierte Christian Engelmann vom Fachbereich Ordnung, Schulen, Soziales in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport.

Gleichzeitig erfolge die Räumung der Pestalozzischule zur Vorbereitung auf die im Herbst dieses Jahres vorgesehenen Abbrucharbeiten im Vorfeld der Errichtung der neuen Feuerwache. Die dortigen Sprach- und Integrationskurse der Volkshochschule wie auch der vom Schulamt für den Kreis Steinfurt organisierte herkunftssprachliche Unterricht in Arabisch, Portugiesisch und Russisch soll ab sofort in den Raummodulen an der Hauptschule angeboten werden.

„Die Hochschule Medikon hat den Standort Ochtrup verlassen“, teilte Engelmann der Politik mit. Das Möbellager der Stadt sei in das ehemalige Feuerwehrhaus nach Langenhorst umgezogen. Restbestände des Stadtarchivs würden in einem Magazin am Witthagen ausgelagert.

Schwieriger gestalte sich hingegen die Suche nach einer Zwischenlösung für den Übungsbetrieb der Stadtkapelle. Denn bis das ehemalige Uponor-Gebäude hergerichtet sei, müssen die Musiker anderweitig proben. Die Kommune habe die Unterbringung zu vakanten Zeiten im ehemaligen DRK-Heim an der Piusstraße angeboten, so Engelmann weiter. Die Lagerräume im Altbau der Pestalozzischule könnten demnach vorerst weiter genutzt werden.

Die Nachwuchsfotografen der „Ochtruper Lichtmaler“ um Chris Tettke und Steffi Hermann stünden in Gesprächen zur Nutzung von Räumen im Sportwerk, berichtete Engelmann. Auch an dieser Stelle sei die weitere Entwicklung allerdings noch nicht abgeschlossen, betonte der stellvertretende Fachbereichsleiter abschließend.

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