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Volkshochschule und Musikschule

Semestereröffnung mit Zeitreise und Weltenbummlerin

Ochtrup

Die Volkshochschule und die Musikschule eröffnen am morgigen Sonntag um 16.30 Uhr in der Villa Winkel ihr gemeinsames Jahresprogramm mit einer zweiteiligen Veranstaltung. Dazu laden sie in einer Pressemitteilung ein.

In der Villa Winkel eröffnen die VHS und die Musikschule am Sonntag ihr Jahresprogramm. Foto: Anne Steven

Die Volkshochschule und die Musikschule eröffnen am morgigen Sonntag um 16.30 Uhr in der Villa Winkel ihr gemeinsames Jahresprogramm mit einer zweiteiligen Veranstaltung. Dazu laden sie in einer Pressemitteilung ein.

Die Cemballistin Lisa Schäfer nimmt ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise in das Paris des 17. Jahrhunderts. Unter König Ludwig XIV, der den direkten Vergleich zur ewigen und von kulturellen Schätzen geradezu überquellenden Stadt Rom sucht, wird neben der Übernahme des römischen Kunst- und Musikstils gleichzeitig auch eine Abgrenzung vorgenommen. Es entwickelt sich schnell eine eigenständige Musikrichtung, die eng mit dem Tanz verbunden ist und die Pracht des neuen absolutistischen Hofes widerspiegelt.

Dieser neue Musikstil etabliert sich schnell in ganz Europa und wird neben dem italienischen Stil zur zweiten Säule der europäischen Musikwelt. Dieser ungemein fruchtbare Kulturkampf zwischen französischer und italienischer Musik wird in diesem Programm unterhaltsam in Szene gesetzt, unter anderem mit Werken von Jean-Henri D‘Anglebert, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.

In ihrem Vortragsteil „La Dolce Vita“ wird die Weltenbummlerin Ina Spogahn ihre einzigartigen Erfahrungen teilen. Mit Indien findet sie 2015 ihr zweites Zuhause und plant, dort ihr eigenes Tagungshaus zu eröffnen. Dann kommt Corona. Die 35-Jährige verliert auf einen Schlag all ihre Jobs, das geplante Projekt bricht zusammen. Eines von vielen persönlichen Schicksalen der vergangenen Monate. Nach dem ersten Schock folgt die Frage: Was jetzt?

Ina Spogahn macht das, was sie am besten kann: reisen, trotz Corona. Und zwar alleine im Auto. Rückbank raus, Matratze rein und los geht‘s. Mit ihrem alten Citroën Berlingo lässt sie sich treiben durch Deutschland, die Schweiz bis nach Italien. Auch die Pläne, die sie während der Reise schmiedet, werden oft von einem auf den anderen Tag umgeworfen. Was sie jetzt mehr denn je begreift: Es reicht, wenn ich einen Schritt nach dem anderen mache, denn wenn eines sicher ist in diesen Zeiten, dann, dass alles unsicher ist. Also tut sie genau das: Setzt einen Fuß vor den anderen, erlebt einen Moment nach dem anderen, einen Tag nach dem anderen, ohne zu wissen, was als nächstes kommt. Aber sie lässt sich davon nicht einschüchtern, ganz im Gegenteil.

Eine Anmeldung zur gebührenfreien Veranstaltung unter 2G-Bedingungen ist nicht erforderlich.

Im neuem Volksbank-Raum übergab Bankvorstand Ralf Hölscheidt (r.) die finanzielle Unterstützung von 2000 EUR an den Leiter der Musikschule Andreas Hermjakob. Foto: Uta Wienefoet

Die Volksbank Ochtrup-Laer hat der Musikschule zum Start am neuen Standort eine Zuwendung in Höhe von 2000 Euro für die renovierten Räumlichkeiten überreicht. „Endlich können jetzt sämtliche Unterrichtseinheiten an einem Ort stattfinden“, freute sich Andreas Hermjakob über die Unterstützung des Geldinstitutes, welches damit Namensgeber für einen Raum in der Musikschule ist. „Die neuen Räumlichkeiten sind einfach klasse geworden. Eine super Bereicherung für die Region, die wir sehr gerne unterstützen“, fügte Bankvorstand Ralf Hölscheidt hinzu.

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