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Thomas Stohldreier gewinnt Wahl in Ascheberg

Ochtruper wird Bürgermeister

Ochtrup/Ascheberg

Der neue Bürgermeister für Ascheberg, Davensberg und Herbern ist ein Ochtruper. Der parteilose Thomas Stohldreier holte mit 65,4 Prozent zwei Drittel der Stimmen – und feierte dieses Ergebnis auch mit Familie und Freunden aus der Töpferstadt.

Heidrun Riese

Thomas Stohldreier gewann die Bürgermeisterwahl in Ascheberg gegen die SPD-Kandidatin Monika Vers­pohl mit großer Mehrheit. Foto: Theo Heitbaum

Der parteilose Thomas Stohldreier hat die Bürgermeisterwahl in Ascheberg mit großer Mehrheit gegen SPD-Kandidatin Monika Verspohl gewonnen. Warum diese Nachricht auch in Ochtrup die Runde macht? Ganz einfach: Der 48-Jährige kommt aus der Töpferstadt, ist dort nicht nur aufgewachsen, sondern hat im Ochtruper Rathaus auch sein Handwerk gelernt.

Werdegang

Stohldreier wuchs auf einem Bauernhof in der Weiner auf. In seiner Heimatstadt besuchte er die Grund- und Realschule, anschließend die Höhere Handelsschule in Steinfurt, um dann in Ochtrup seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten zu absolvieren. Insgesamt war er elf Jahre bei der Stadt tätig, von 1991 bis 2002. Neben seiner beruflichen Tätigkeit bildete sich Stohldreier zum staatlich geprüften Betriebswirt (Fachrichtung Wirtschaftsinformatik/Organisation) weiter. „Das war eine tolle Zeit in Och­trup“, blickt er zurück.

Anschließend arbeitete er in Sendenhorst, zunächst als Sachbearbeiter im Sozialamt und später als stellvertretender Dienstbereichsleiter in der Abteilung für Ordnungswesen, Umwelt- und Naturschutz. 2006 wechselte Stohldreier, der ein Jahr später sein Studium zum Verwaltungs-Betriebswirt erfolgreich abschloss, nach Everswinkel. Dort war er Amtsleiter für die Bereiche Ordnung, Soziales, Schule und Kultur, bis es ihn 2019 als Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales nach Ascheberg verschlug. Nach dem, wie er selbst sagt, „überwältigendem Ergebnis“ bei der Kommunalwahl ist er neuer Bürgermeister auch für Davensberg und Herbern.

Wahlabend

„Der Wahlabend war natürlich spannend“, berichtet Stohldreier, der mit seiner Frau und zwei Söhnen in Münster wohnt. Auch seine drei Geschwister, die alle noch in Ochtrup leben, samt Anhang „und meine Mama“ fieberten mit. Dabei waren außerdem Freunde, sowohl aus der Töpfer- als auch aus der Domstadt. „Wir waren 29 Leute und zuerst im Restaurant“, berichtet Stohldreier. „Ich habe aber nichts gegessen, da war die Aufregung doch zu groß.“ Noch am Tisch trudelten die Ergebnisse aus den ersten Wahlkreisen ein. Als 12 von 14 ausgezählt waren, ging es rüber zur Wahlparty. „Ich war überglücklich“, erzählt Stohldreier von dem Moment, als feststand, dass er mit 65,4 Prozent klarer Sieger war.

An den Gratulationen, die dann eintrudelten, zeigte sich, wie sehr er immer noch seiner Heimat verbunden ist. „Da sind auch ganz viele Glückwünsche aus Ochtrup gekommen“, verrät er.

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