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Kreative Projektarbeit

Pfingstbotschaft in QR-Codes und Schokolade

Ochtrup

Bestimmte Traditionen und Feste wie Weihnachten und Ostern sowie deren religiöser Hintergrund sind den meisten Christen bekannt. Das Pfingstfest und dessen Bedeutung hingegen ist Vielen nicht geläufig. Um insbesondere jungen Menschen aber dieses Fest näher zu bringen, haben Lena Dziuk und Heike Kötterheinrich kurzerhand für die Kirchengemeinde St. Lambertus ein kreatives Projekt konzipiert.

Rike Herbering

Gemeinsam werkeln Lena Dziuk (l.) und Heike Kötterheinrich an den Holzstelen für ihr Pfingst-Projekt. Foto: Rike Herbering

„Kirche muss nicht immer trocken sein“, lautet die Überzeugung der beiden.

Aktuell sind die beiden Frauen mit der Herstellung von zwölf Holzstelen beschäftigt, die – mit QR-Codes versehen – auf zwölf Stationen an acht Orten verteilt werden sollen. Ausgestattet mit einem Handy inklusive einer QR-Code-App und eventuell Kopfhörern sowie einem Stift soll die Botschaft von Pfingsten von den Teilnehmern interaktiv erlebt werden können.

Stationen zum Pfingstfest

Vom 8. bis 24. Mai werden die Stationen in ganz Ochtrup und den beiden Ortsteilen verteilt zu finden sein. Coronakonform soll sich die Aktion auf diese Weise sowohl zeitlich als auch flächenmäßig über mehrere Tage beziehungsweise Wochen erstrecken, berichten Lena Dziuk und Heike Kötterheinrich.

Während die Besucher an einigen Stationen etwas zum Lesen und Hören finden können, werden an manchen Orten beispielsweise kleine Geschenke bereitgehalten. „Dabei spielt Schokolade definitiv eine Rolle“, verraten die beiden Frauen schmunzelnd.

Wegen der Technik und der „Du“-Ansprache sei das Projekt besonders für ein jüngeres Publikum konzipiert, erklären die Organisatorinnen. Prinzipiell seien aber natürlich alle, die sich mit dem Scannen eines QR-Codes auskennen, eingeladen teilzunehmen. Zudem würden sich manche Stationen auch gut für Familien eignen. Auch für die Jugendlichen, die bald gefirmt werden, könnte die Aktion interessant sein, da deren Vorbereitung derzeit ausschließlich digital stattfindet, vermuten die Ehrenamtlerinnen. Abgeschlossen werden soll das kreative Projekt um Pfingsten herum mit einem gemeinsamen Gottesdienst, in den der Inhalt des Projekts einfließt.

Lena Dziuk (r.) und Heike Kötterheinrich wollen im Rahmen eines Projekts vor allem jungen Menschen das Pfingstfest näherbringen. Foto: Rike Herbering
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