1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ochtrup
  6. >
  7. Positive Bilanz der Aktionswoche

  8. >

SI Club Münsterland West tritt gegen Gewalt an Frauen ein

Positive Bilanz der Aktionswoche

Ochtrup

Mit einer „Stillen Aktion“ hat die Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen begonnen, mit einer Andacht „Du bist das Licht“ in der Evangelischen Kirche endete sie am Freitagabend. Dazwischen gab es viele Gespräche und viele Informationen, etwa am Donnerstagnachmittag durch den Soroptimist International (SI) Club Münsterland West an der Lambertikirche.

Von und

Der Soroptimist International Club Münsterland West informierte im Schatten der Lambertikirche über die Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen. Foto: Katrin Kuhn

Das aufgebaute Banner, auf dem SI sich zur weltweiten Aktion „Keine Gewalt an Frauen“ bekennt sowie ein weiteres, das Alter, Todestag und Ort von Frauen, die durch häusliche Gewalt getötet worden sind, auflistet, schließen den Kreis zur „Stillen Aktion“. In Ochtrup haben sich so viele beteiligt wie nie zuvor, schreibt SI in einem Pressebericht. Darunter Bäckereien, Apotheken, aber auch Gastwirtinnen und Gastwirte. Sie nutzen beim Ausschank ihrer Getränke die vom SI Club Münsterland West dort verteilten Bierdeckel als Untersetzer und halten so den Blick auf dieses schlimme Phänomen gerichtet.

Der SI verteilte auch Bierdeckel an die Gastwirtinnen und Gastwirte. Foto: Ingeborg Hommer

Das Land Nordrhein Westfalen habe die Aktionswoche unterstützt, veranlasst durch die „Istanbul Konvention“, die beigetretene Staaten – Deutschland seit 2018 – verpflichtet, Maßnahmen gegen häusliche Gewalt zu ergreifen und vor allem das Problem in der Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie das Bewusstsein jedes und jeder Einzelnen dafür zu schärfen.

In Ochtrup viel bewegt

Diese Forderung aufgreifend ist in Ochtrup in dieser Woche viel bewegt, vor allem viel informiert worden. Bürgermeisterin Christa Lenderich betonte, als sie die „Stille Aktion“ und den SI-Infostand besuchte, die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieses Austausches und dessen weitere Unterstützung, so SI. Die verschiedenen Gruppierungen hätten ihre Kräfte gebündelt und zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Julie Nacke und dem Know-how des Teams der OST Farbe und Licht in das dunkle Kapitel der Gewalt an Frauen gebracht. „Wenn auch nur eine Frau in Ochtrup jetzt weiß, wo sie Hilfe findet und die Nummer des Hilfetelefons so bekannt ist wie die allgemeine Notrufnummer, hat sich der Aufwand gelohnt“, schreibt SI.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass diese Aktion regelmäßig durchgeführt werden soll.

Startseite
ANZEIGE