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Vincent ten Voorde (SPD) legt Parteiämter zum Jahresende nieder

Rückkehr in die niederländische Heimat

Ochtrup

Private Gründe haben Vincent ten Voorde dazu bewogen, zum 31. Dezember seine Ämter in der SPD niederzulegen. Er verlässt die Töpferstadt. Es zieht den Ratsherrn und Fraktionsvorsitzenden zurück in seiner alte Heimat, die Niederlande.

-mfe-

Vincent ten Voorde verlässt zum Jahresende die Ochtruper SPD. Foto: SPD Ochtrup

Der SPD-Ratsherr und Fraktionsvorsitzende Vincent ten Voorde legt zum Ende des Jahres sein Mandat nieder. Darüber informierte er jetzt seine Fraktionskollegen. Grund für diesen Entscheidung ist, dass er sich entschieden hat wieder in seine niederländischen Heimat zurückzukehren, wie er gegenüber dieser Zeitung versichert. „Ausschließlich private Gründe haben mich zu dieser Entscheidung veranlasst“, betont ten Voorde. „Im vergangenen Jahr habe ich mir, sicherlich auch der Corona-Pandemie geschuldet, Gedanken zu meiner Zukunft gemacht. Nach interner Abwägung und Gesprächen mit meinem Partner habe ich mich dazu entschieden, dass ich zum Ende des Jahres wieder in meine alte Heimat zurückkehren werde. Mein neuer Lebensmittelpunkt wird dann die niederländische Stadt Hengelo sein“, heißt es in einem Schreiben an die Mitglieder der Fraktion.

Erste Jahreshauptversammlung

2007 ist ten Voorde aus den Niederlanden nach Ochtrup gezogen, im Jahr darauf wurde er Mitglied der SPD. „Gerne erinnere ich mich noch daran zurück, als die damalige Vorsitzende, Renate Lemm, mich zu meiner ersten Jahreshauptversammlung von zuhause abgeholt hat. Am Ende des Abends war ich dann Beisitzer im Ortsvereinsvorstand, so fing bei mir die ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Partei an“, scheibt ten Voorde weiter.

Leidenschaft

In den vergangenen Jahren habe sich die kommunalpolitische Tätigkeit zu einer echten Leidenschaft entwickelt. In verschiedenen Funktionen – als Vorstandsmitglied, Ortsvereinsvorsitzender, Mitglied des Kreisvorstandes, Fraktionsgeschäftsführer oder seit 2016 als Fraktionsvorsitzender – habe er sich in den vergangenen Jahren für Ochtrup und für die Partei eingesetzt.

Kein Streit

Ten Voorde lobt dabei auch das Team, mit dem er zusammenarbeiten durfte. „Die Ochtruper SPD war für mich immer mehr als nur eine politische Partei. Ich habe hier viele verschiedene Menschen kennengelernt und mit vielen gut und intensiv zusammengearbeitet.“ Die Partei habe ihm auch geholfen, in der Töpferstadt Fuß fassen zu können. „Dafür bin ich sehr dankbar und viele politische Weggefährten sind inzwischen gute Freunde geworden. Das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit, prägt aber die Ochtruper SPD.“

Der scheidende Fraktionsvorsitzende betont, dass es keinen Streit in der Partei gegeben habe, die ihn zu dieser Entscheidung veranlasst hätten. Seine letzte Ratssitzung ist am 16. Dezember. Damit einhergehend werde die SPD-Fraktion in einer Sondersitzung am 18. Dezember einen neuen Fraktionsvorsitzenden wählen. „Dieses Verfahren haben wir im Fraktionsvorstand abgestimmt. Es ermöglicht eine reibungslose Übergabe und für meinen Nachfolger die Chance, sich bis zum Jahresende einzuarbeiten.“

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