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Vorbereitungen auf die Bundestagswahl

Rund 14 .600 Wahlberechtigte

Ochtrup

Die Stadt Ochtrup bereitet sich auf die Bundestagswahl im September vor. In fünfeinhalb Wochen sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihr Kreuz zu machen. Die Wahlunterlagen können sie bereits jetzt beantragen.

Von Anne Steven

Der Stimmzettel für den Wahlkreis 124: Erstmals treten mit Sarah Lahrkamp (SPD) und Alexandra Schoo (Grüne) zwei Frauen aus Ochtrup bei der Bundestagswahl an. Foto: Alex Piccin

Mit den Vorbereitungen für die Bundestagswahl am 26. September (Sonntag) sind derzeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ochtruper Rathaus beschäftigt. Allerdings kommt der Aufwand, der für diese Abstimmung betrieben werden müsse, bei Weitem nicht an eine Kommunalwahl heran. Darin sind sich die Beteiligten einig. Ist die Kommune bei einer Kommunalwahl Wahlorgan, so fungiert sie bei der Bundestagswahl lediglich als Wahlbehörde.

In Ochtrup gibt es für die Bundestagswahl circa 14. 600 Wahlberechtigte. Das sind deutlich weniger als bei der Abstimmung auf kommunaler Ebene im vergangenen Jahr. Der Grund: Bei der Bundestagswahl liegt das Mindestalter bei 18 Jahren und es sind nur deutsche Staatsangehörige zugelassen. Alle Wahlberechtigten erhalten in den nächsten Tagen ihre Wahlbenachrichtigung. Erstmals werden diese nicht in Kartenform, sondern als Brief verschickt. Diese Variante haben sich in den anderen Kommunen bereits bewährt, weil sie bürgerfreundlicher sei, erklärt die Erste Beigeordnete Birgit Stening die Veränderung.

Elf Wahllokale und Briefwahl

Ihre Stimmen abgeben können die Ochtruperinnen und Ochtruper am 26. September in elf Wahllokalen. „Wir haben die Innenstadtbezirke zusammengefasst“, berichtet Manfred Wiggenhorn vom Ordnungsamt. Gewählt wird in der Villa Winkel, dem Rathaus II, am Baubetriebshof, in der Bücherei St. Lamberti, der OST, im Gymnasium sowie in den Gaststätten „Happens Hof“, Brinckwirth, „Bätenvoss“, Althoff und Meier. Auf diese Weise seien auch weniger Wahlhelferinnen und -helfer nötig, erklärt Wiggenhorn.

Verdoppelt hat die Verwaltung hingegen den Briefwahlvorstand. Birgit Stening geht davon aus, dass die Menschen in der Töpferstadt auch bei der Bundestagswahl verstärkt ihre Stimmen per Briefwahl abgeben werden. Bei der Kommunalwahl galt es immerhin, mehr als 5000 Briefe in die Wahlbezirke einzusortieren. Diesmal muss der Briefwahlvorstand die Stimmen auch auszählen. Darauf will die Kommune vorbereitet sein.

Bewährt habe sich in diesem Zusammenhang die Stadthalle als Briefwahllokal. Diese sei gut erreichbar und barrierefrei. Ab dem 6. September (Montag) ist dort eine Abstimmung möglich. Briefwahlunterlagen können dort persönlich abgeholt sowie postalisch oder online beantragt werden. Das Briefwahllokal wird montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr besetzt sein. Am 24. September (Freitag) ist die Briefwahl in der Stadthalle zusätzlich von 14 bis 18 Uhr möglich.

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