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Zahlreiche Tiere vor Ort verendet

Schweinetransporter gerät in Brand

Ochtrup

Auf der Bundesstraße 70 zwischen Engels Kreuzung (L510) und der B54 ist am Montagmittag die Zugmaschine eines Schweinetransporters in Brand geraten. Insgesamt 176 Tiere waren von dem Brand betroffen, zahlreiche davon sind vor Ort verendet. Die Polizei war anfangs unter Schusswaffengebrauch im Einsatz.

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64 Tiere aus der Zugmaschine mussten von einem herbeigerufenen Tierarzt betäubt und getötet werden. Foto: Jens Keblat

Um 11.50 Uhr war zunächst die freiwillige Feuerwehr aus Wettringen zu dem Fahrzeugbrand alarmiert worden. Erst auf der Anfahrt stellte sich für die Wehrleute heraus, dass sich der brennende Lastwagen auf Ochtruper Gebiet befand: „Als wir eingetroffen sind, waren die Kameraden aus Wettringen schon mit den Löscharbeiten beschäftigt“, sagte Michael Reinker von der Feuerwehr Ochtrup vor Ort, der nach kurzer Zeit die Einsatzleitung von Wettringens Wehrführer Christoph Remki übernahm.

Rund 40 Wehrleute beider Wehren waren ausgerückt. Als die Wehrleute mit den Löscharbeiten begonnen hatten, habe das Führerhaus der Zugmaschine bereits in voller Ausdehnung gebrannt, so Reinker weiter. Die Zugmaschine sei dann von dem Anhänger getrennt worden, der Brand konnte so nur noch auf den Aufbau der Zugmaschine übergreifen, in dem sich mehr als 60 Schweine befanden. Während einige davon in den Flammen verendet seien, konnten sich andere, stark in Mitleidenschaft gezogen, ins Freie begeben. Eines der Tiere legte kurzerhand eine mehrere hundert Meter weite Strecke auf einem Acker zurück. Um die Gefahr vor allem für die Verkehrsteilnehmer auf den umliegenden Straßen zu minimieren, richtete die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr nicht nur eine weiträumige Vollsperrung der B70 ein, sondern machte frühzeitig auch von der Schusswaffe Gebrauch. Der Fahrer des Lastwagens wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte beim Ergreifen erster Maßnahmen eine Rauchgasvergiftung erlitten.

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