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Stadt reagiert auf mehr Abfall in der Innenstadt

Sieben zusätzliche Mülltonnen

Ochtrup

Die Stadt Ochtrup hat kurzfristig zusätzliche Abfallbehälter in der Innenstadt aufgestellt. Damit reagiert die Kommune auf ein erhöhtes Müllaufkommen vor allem durch Außer-Haus-Verpackungen aus der Gastronomie.

wn

Die Stadt hat – wie hier am Lambertikirchplatz – zusätzliche Abfallbehälter aufgestellt. Foto: Katrin Kuhn

Die öffentlichen Abfallbehälter in der Fußgängerzone waren zuletzt teilweise übervoll. Pappbecher und Servietten türmten sich darauf zu Pyramiden, Essenverspackungen stapelten sich ebenfalls. Obwohl die zuständige Firma ihrer regelmäßigen Leerung wie gewohnt nachgekommen war, ließ sich dieser Zustand nicht vermeiden. Die Stadt hat darauf nun reagiert.

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs stockten jetzt das Angebot an Abfallbehältern auf. Insgesamt wurden laut Pressebericht sieben zusätzliche Restmülltonnen in der Fußgängerzone und rum um die Lambertikirche aufgestellt. Die 240-Liter-Gefäße seien an Pfählen befestigt und für alle Passanten in der Stadt benutzbar. Allerdings bittet die Stadt darum, sie nicht für die Entsorgung von Hausmüll zu missbrauchen.

„Diese zusätzlichen Behälter machen im Moment wirklich Sinn, solange die Gastronomie einen reinen Außer-Haus-Verkauf anbieten. Da fällt natürlich mehr Verpackungsmüll an als üblich“, wird Bürgermeisterin Christa Lenderich in der Mitteilung zitiert. Die Verwaltungschefin hofft aber, dass sich dieses erhöhte Abfallaufkommen ändert, wenn die Gäste wieder an den Tischen der Restaurants Platz nehmen dürfen.

„Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und die Restmüllgefäße wieder entfernen, wenn der Bedarf sichtbar nachlässt“, erklärte die Verwaltungschefin abschließend. Mitarbeiter des Baubetriebshofes kon­trollieren die Behälter zwei Mal wöchentlich und leeren sie nach Bedarf.

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