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Ersatzlager der Messdiener im Mini-Format

Spiel, Spaß und Erinnerungsshirts

Ochtrup

Die Messdiener von St. Lamberti haben ihr ausgefallenes Sommerferienprogramm der vergangenen beiden Jahre nachgeholt. Zumindest war das Camping-Wochenende auf dem Schützenplatz Alt- und Bollhorst eine kleine Entschädigung und brachte mit abwechslungsreichem Programm viel Spaß.

Beim Ersatzlager der Messdiener gestalteten die Teilnehmer eigene T-Shirts. Foto: Moritz Mohring

Gegen Ende des Sommers konnten die Messdiener von St. Lamberti doch noch einen Teil von dem nachholen, was in den vergangenen zwei Sommerferien pandemiebedingt ausgeblieben war. Für ein Wochenende kampierten die Kinder, Jugendlichen und Oberministranten (kurz OMIs) am Schützenplatz Alt- und Bollhorst, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter den 27 Jungspunden, die sich für die Aktion angemeldet hatten, gab es nach so langer Pause auch neue Gesichter. „Das ist ja auch eine ideale Schnupperveranstaltung“, werden die Lagerleiter Tim Küper und Simon Tümler zitiert.

Bei den Spielen griffen die OMIs während der drei Tage vor allem auf beliebte Klassiker zurück. So veranstalteten sie am Freitagabend, passend zur Lokalität, das Kinderschützenfest. Dazu versammelten sich die sogenannten „Koten“ vor einer Pyramide aus Tontöpfen, die sie daraufhin mit Steinen bewarfen. Was blieb, sei ein kleiner Schützenkönig und ein großer Scherbenhaufen gewesen.

Ochtrup-Yard

Tags darauf standen Ochtrup-Yard und das Bänderspiel auf dem Tagesplan. Bei ersterem Spiel jagten sich die „Koten“ und Leiter, unterteilt in zwei fangende und drei gejagte Gruppen, durch das Niedereschgebiet. Während die Spielleitung das Feld nach und nach eingrenzte, tauschten die Gruppen im Halbstundentakt gegenseitig Koordinaten aus. Dadurch blieb jedes Team in Bewegung und das Spiel spannend. Zur Stärkung servierte Kochfrau Claudia Leusder, unterstützt von einigen Küchenhilfen, beim Mittagessen ein leckeres Büfett.

Am Nachmittag ging es für das nächste Spiel in Richtung Freibadberg. Auf dem Weg dorthin erwarteten die erneut in Gruppen unterteilten Kinder einige Minispiele. Eine kleine Version des Stationslaufs, wie die OMIs erklärten. Auf dem Berg angekommen startete auch schon das beliebte Bänderspiel. Kinder und Leiter werden in Teams unterteilt und müssen sich gegenseitig dünne Stoffbändchen vom Arm reißen. Wer sein Band bis zuletzt verteidigen kann, hat gewonnen.

Lieder am Feuer

Während der Lagerrunden am Abend stellten sich die Leiter den jüngeren Mitgliedern vor und spielten verschiedene Spiele mit ihnen. Im Kreis um das Feuer versammelt, wurden zwischendurch immer wieder Lieder angestimmt. Während die neuen Kinder sich merklich Mühe gaben, den Strophen von „Heute hier, morgen dort“ oder „Im Karton bin ich geboren“ zu folgen, konnten alteingesessene Lagerteilnehmer bereits textsicher den Ton angeben.

Den letzten Tag krönten gleich zwei Höhepunkte. Zuerst durften sich die Jüngeren mit Sprühfarbe und Schablonen ihre eigenen Erinnerungs-T-Shirts erstellen. Manche verewigten darauf die Namen ihrer Zeltkumpanen, andere bemalten sie mit bunten Farben oder Symbolen. Anschließend folgte ein Besuch im Hallenbad Atlantis in Dorsten. Während die Kinder und ein paar Leiter sich im Wasser austobten, bauten die meisten OMIs den Zeltplatz ab und räumten auf. Traditionsgemäß endete auch dieser letzte Abend mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“, nur hoffentlich nicht wieder für zwei Jahre.

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