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Gedenkfeier an der Sternenkinderstele

Tränen, Bitten und Seufzer wie Gebete

Ochtrup

Mit einer Gedenkfeier an der Sternenkinderstele auf dem Oster-Friedhof erinnerten der Hospizverein und der Arbeitskreis „Sternenkinderstele“ am Sonntag an verstorbene Kinder.

Die Vertreterinnen des Arbeitskreises Sternenkinderstele, Edeltraud Heitmann (l.) und Birgit Tübing (r.), gestalteten mit der Vorsitzenden des Hospizvereins, Veronika Hoffmann, die Gedenkfeier Foto: N. Hoppe

Eine Kerze steht für die Erinnerung an einen lieben Menschen, den man im Herzen nie vergisst.“ Die Vorsitzende des Hospizvereins Ochtrup-Metelen, Veronika Hoffmann, begrüßte am Nachmittag des dritten Adventssonntages Eltern, Geschwister und Großeltern zu einer Gedenkfeier an der Sternenkinderstele auf dem Friedhof in der Oster.

An diesem weltweit begangenen Gedenktag für verstorbene Kinder werden auf allen Kontinenten Kerzen in die Fenster gestellt, sodass sich durch alle Zeitzonen eine Welle des Lichts ergibt, schreibt der Hospizverein in einem Pressetext. „Es tut schrecklich weh, Dich viel zu früh verloren zu haben“, sprach Birgit Tübing vom Arbeitskreis „Sternenkinderstele“ in einem Gedicht vielen Eltern aus der Seele. Worte, Tränen, Bitten und Seufzer seien wie Gebete, in denen der Kinder gedacht werde. Aber auch die Hoffnung bleibe, denn „Solange wir leben, wirst auch Du leben, denn Du bist ein Teil von uns, wenn wir uns an Dich erinnern“, hieß es in dem Text. Zum Abschluss entzündeten alle Kerzen und stellten sie als Zeichen des Gedenkens und der Hoffnung an Stele auf.

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