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Was macht eigentlich . . . Franz-Leo Konermann

Von der Freiwilligen Wehr zur Berufsfeuerwehr

Ochtrup

In der Serie „Was macht eigentlich...?“ stellt die Lokalredaktion Menschen vor, die in Ochtrup bekannt sind, manchmal wie der sprichwörtliche bunte Hund, über die man aber in der jüngsten Vergangenheit wenig gehört hat. Wir fragen nach, was aus ihnen geworden ist, wie es weiterging und was sie gerade beschäftigt. Heute: Franz-Leo Konermann.

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Franz-Leo Konermann hat seine Feuerwehr-Karriere bei der freiwilligen Truppe in Ochtrup begonnen. Heute leitet er die hauptamtliche Rettungswache in Emsdetten. Foto: privat

Wie lange haben Sie in Ochtrup gelebt und gewirkt?

1962 wurde ich in meinem Elternhaus am Nienborger Damm in Ochtrup geboren.

Nach meiner Schulzeit und Ausbildung zum Kfz-Mechaniker machte ich mein Hobby, die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Ochtrup, zum Beruf. 1983 begann ich die Ausbildung zum feuerwehrtechnischen Beamten bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg. 1991 wechselte ich zur Feuer- und Rettungswache Emsdetten, wo ich 1993 die Leitung der hauptamtlichen Rettungswache übernahm.

Sind Ihnen Gegebenheiten besonders in Erinnerung geblieben?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Brandserie bis circa 1970, bei der es durch einen Brandstifter zu vielen Schadensfeuern auf Bauernhöfen kam. Diese Ereignisse haben bei mir das Interesse für die Feuerwehr geweckt. Auch der Niedergang der Textilfirma van Delden sowie die Schneekatastrophe 2005, die viele Ochtruper getroffen hat, bleiben für mich unvergessen.

Wie haben Sie Ochtrup und seine Bewohner erlebt?

Gerne erinnere ich mich an meine Lebensjahre in Ochtrup und pflege auch heute noch viele Kontakte in meine Geburtsstadt. Die Ochtruper halte ich für aufgeschlossen, bodenständig und immer für ein Pilsken zu haben, eben Poalbürger, wie der Westfale sagt.

Möchten Sie ein paar Worte/Grüße in die Töpferstadt schicken?

Aus dem schönen Emsdetten sende ich herzliche Grüße nach Ochtrup. Bleibt gesund.

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