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Übersicht zu geltenden Corona-Regelen

Was ist erlaubt, was nicht?

Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht in Verbindung mit der Corona-Schutzverordnung vom 23. April Einschränkungen ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 vor. Damit gilt im Kreis Steinfurt eine Kontaktbeschränkung auch für den privaten Raum, eine Ausgangssperre und weitere Einschränkungen. Hier eine Übersicht.

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Die Verordnungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind für viele Menschen unübersichtlich. Foto: IMAGO

Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht in Verbindung mit der Corona-Schutzverordnung vom 23. April Einschränkungen ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 vor. Damit gilt im Kreis Steinfurt eine Kontaktbeschränkung auch für den privaten Raum, eine Ausgangssperre und weitere Einschränkungen. Hier eine Übersicht.

  • Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperre:
  • Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum dürfen sich nur noch Personen eines Haushaltes mit einer Person eines anderen Haushaltestreffen. Zudem gilt von 22 bis 5 Uhr eine Ausgangssperre. Ausnahmen sind medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, berufliche Gründe und unaufschiebbare Betreuungen. Joggen und Spazierengehen ist alleine bis Mitternacht erlaubt. Sind Personen verschiedener Hausstände gemeinsam im Auto unterwegs, müssen alle eine FFP2-Maske (vergleichbar eine KN95/N95) tragen – auch der Fahrer beziehungsweise die Fahrerin.
  • Handel:
  • Ladengeschäfte und Märkte mit Waren des täglichen Gebrauchs dürfen weiterhin wie gewohnt öffnen. Dies sind Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarkter, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel.
  • Voraussetzung
  • für die Öffnung ist eine Maskenpflicht. Zudem dürfen nur die Waren verkauft werden, die nicht über das übliche Sortiment hinausgehen. Es gibt eine Begrenzung von 20 Quadratmeter pro Kunde bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber 40 Quadratmeter für jeden weiteren Kunden.
  • Darüber hinaus
  • dürfen andere Ladengeschäfte (auch Baumärkte) mit Terminvereinbarung, einer Beschränkung von 40 Quadratmeter pro Kunde und der Vorlage eines negativen Schnelltests öffnen, so lange die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet nicht über 150 liegt. Liegt sie an drei aufeinanderfolgenden darüber, sind am übernächsten Tag nur noch Abholservices erlaubt.
  • Gastronomie:
  • Die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen. Liefer- und Abholservice sind erlaubt. Lieferservices können auch nach 22 Uhr angeboten werden.
  • Körpernahe Dienstleistungen:
  • Friseure und Fußpflege bleiben geöffnet, allerdings müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen Schnelltest vorweisen. Zudem dürfen körpernahe Dienstleistungen angeboten werden, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen. Alle anderen körpernahen Dienstleistungen sind untersagt.
  • Freizeiteinrichtungen, Sport:
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie die Skateranlage, Museen und Kinos (außer Autokinos) bleiben geschlossen. Sport ist nur kontaktlos und allein oder zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt erlaubt. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 14 Jahren. Diese dürfen draußen und kontaktlos in Gruppen von bis zu fünf Kindern mit einem Erwachsenen, der einen negativen Schnelltest vorzuweisen hat, trainieren. Geschlossen bleiben zudem Solarien, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Wellnesszentren, Saunen aber auch Spielhallen und Wettannahmestellen.
  • Schulen und Erwachsenenbildung:
  • Die Schulen sind aktuell geschlossen. Es findet Distanzunterricht statt. Diese Regelung greift, sobald der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165 liegt. Abschlussklassen und Förderschulen sind ausgenommen. Prüfungen dürfen in Präsenz stattfinden. Eine Notbetreuung wird angeboten.
  • Kindertagesstätten und Kindertagespflege:
  • Auch Kitas und Kindertagespflegen werden analog zu den Schulen geschlossen. Eine Notbetreuung ist möglich. Diese ist insbesondere für Kinder aus Kinderschutzgründen und für Mädchen und Jungen im letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt eine Option. Zudem können auch Kinder in die Notbetreuung, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können. In diesem Fall müssen die Eltern dies schriftlich erklären.
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