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Einsatz in der Wester

Wehr und Landwirt löschen Feldbrand

Ochtrup

Bei der Trockenheit hätte das ins Auge gehen können. Während Erntearbeiten hat sich auf einem Feld in der Wester Stroh entzündet. Dass der Landwirt geistesgegenwärtig gehandelt hat, erleichterte die Arbeit der Feuerwehr ungemein.

Von Alex Piccin

In der Wester hat am Sonntagnachmittag ein Feld gebrannt. Dank der Unterstützung des Landwirts hatte die Feuerwehr die Gefahr schnell unter Kontrolle. Foto: Alex Piccin

Die Freiwillige Feuerwehr ist am Sonntagnachmittag zu einem Feldbrand in der Wester ausgerückt. Bei Ernte- beziehungsweise Drescharbeiten hatte gegen 15.50 Uhr Stroh Feuer gefangen.

Der Landwirt handelte jedoch gedankenschnell. Um die Brandstelle herum grubberte er durch die Erde, um dem Feuer mögliches Futter zu nehmen. „Das hat unsere Arbeit deutlich erleichtert“, hieß es von Seiten der Kameraden. Sie kontrollierten mit einer Wärmebildkamera den Untergrund und die nahe gelegene Hecke zur Autobahn 31 auf eventuelle Glutnester. Außerdem wässerten sie die etwa 20 mal 20 Meter große Fläche sowie die Gehölze am Feldrand ausgiebig.

Vermutlich habe der Drescher das Feuer verursacht. Beschädigt schien das landwirtschaftliche Gerät allerdings nicht gewesen zu sein, denn es setzte während der Löscharbeiten in einem anderen Bereich des Feldes seine Arbeit fort.

Der Landwirt grubberte die Fläche mehrmals durch. Foto: Alex Piccin

Die Feuerwehr war mit einem Löschzug, vier Fahrzeugen und etwa 15 Kräften im Einsatz. Da sich die Wasserversorgung in dem Gebiet der Ochtruper Bauerschaft schwierig gestaltet, nutzten die Kameraden das Löschgut aus zwei Tankwagen.

Nach dem Wässern wurde die Fläche nochmals durchgegrubbert und anschließend mit der Wärmebildkamera überprüft. Da abgesichert war, dass es keine Glutnester mehr gibt, rückte die Feuerwehr nach circa einer Stunde wieder ab. Verletzt wurde niemand.

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