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Bummeln einmal ohne Gedränge

Weihnachtszauber im Mini-Format

Ochtrup

Gegen 15 Uhr am Samstagnachmittag ist es noch sehr überschaubar auf dem Mini-Weihnachtsmarkt. Eine Stunde später aber kommen doch noch etliche Besucher, lassen sich Glühwein und Spießbraten schmecken und plaudern miteinander.

Irmgard Tappe

„Hm, das schmeckt“, sind sich die beiden Jungen einige. Auch die Erwachsenen genießen bei dem Bummel über den Mini-Weihnachtsmarkt so manche der angebotenen kulinarischen Köstlichkeiten. Foto: Irmgard Tappe

„Hm, das schmeckt“, stellen Vincent und Jonas fest, als sie genüsslich in ein Steakbrötchen beißen. Die beiden Jungen sind mit ihrer Mama zu dem beschaulichen Weihnachtsmarkt gekommen, der in diesem Jahr einen kleinen, runden Geburtstag feiert. Vor fünf Jahren hatte die Stadt Ochtrup ihn in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK-Ortsverein ins Leben gerufen.„Ich liebe dieses heimelige Flair. Alles ist viel entspannter als das Gedränge auf den großen Märkten“, bemerkt eine Frau. „In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei“, tönt es derweil über den Pottbäckerplatz.

„Gestern Abend war hier viel los, und die Stimmung war toll“, bemerkt Andreas Leußing. Der Stadtbrandinspektor verkauft gemeinsam mit Mareike Grotegerd Glühwein und alkoholfreien Kinderpunsch. Ein paar Meter weiter bearbeiten einige andere Kameraden die knusprigen Braten am Spieß.

Schleckermäuler indes lassen sich eher von den süßen Leckereien des Jugendrotkreuzes (JRK) aus der gegenüberliegenden Holzhütte verführen. „Rumkugeln und Pralinen gehen heute besonders gut“, meint JRK-Leiterin Nancy Thielscher. Sie erzählt, dass die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Wochen fleißig für den Weihnachtsmarkt gebastelt und gebacken haben. „Die Kekse sind von uns. Und Kerzen haben wir auch gemacht“, erzählen Emily und Felix, bevor sie sich dem heißen Kakao und dem Waffelbacken zuwenden.

Ortswechsel: Im Forum der Bücherei haben Jungen und Mädchen eine bunte Lego-Landschaft aufgebaut. Jetzt ist Basteln angesagt. Der kleine Mika schlägt gerade einen Nagel in ein kleines Häuschen aus Holz. „Das wird der Schornstein. Und danach male ich das Haus noch an“, erklärt der Knirps und schwingt zielsicher den Hammer.

Auch Finja, Anni, Emma und Mila basteln eifrig. Nach Anleitung der Erzieherinnen Maria Eißing und Renate Schier fertigen sie Christbaumschmuck aus Tannenzapfen und andere schöne Dinge an. Die Bastelleidenschaft hat aber auch einige Mütter gepackt. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) hatte im Rahmen des Weihnachtsmarktes die Märchen- und Bastelstunden organisiert. Damit die Erwachsenen Zeit und Muße haben, in Ochtrup ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen, während sie ihre Kinder in bester Obhut wissen.

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