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Welbergen feiert kleines Pfarrfest

Wiedersehen mit „Gänsehautmoment“

Ochtrup

Ein kleines, aber feines Pfarrfest haben die Veranstalter in Welbergen auf die Beine gestellt und dabei komplett auf Werbung im Vorfeld verzichtet. So kamen zwar etwas weniger Besucher, dafür aber war die Stimmung großartig.

Von Rieke Tombült

Gute Stimmung herrschte beim Volks- und Pfarrfest im Welbergen, das nach einem Jahr Pause nun in kleinerem Rahmen wieder auf die Beine gestellt wurde. Foto: Rieke Tombült

Im Kreise des Dorfes fand am Sonntag nach einem Jahr Pause das Volks- und Pfarrfest in Welbergen statt. Lange haben die Veranstalter bangen müssen, den Jahreshöhepunkt – neben dem Schützenfest – in letzter Minute doch noch abblasen zu müssen. Nach neusten Auflagen ist das Gemeindefest unter freiem Himmel glücklicherweise kein Problem mehr gewesen. Während 2019 noch das ganze erste Septemberwochenende in Beschlag genommen wurde, reduzierten sich die Feierlichkeiten in diesem Jahr lediglich auf den Sonntag. Besser als nichts, wie es im Volksmund heißt und wohl das Motto schlechthin nach anderthalb Jahren Zwangspause war.

Waffeln und Popcorn

„Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir extra keine Plakatwerbung gemacht““, erklärte Jürgen Vollenbröker die geringe Aufmerksamkeit für das Pfarrfest in einer Vorankündigung. Dort, wo in Welbergen sowie in den Nachbarorten jetzt Wahlplakate hängen, schmückten in den Vorjahren die Werbeposter für das Pfarrfest die Laternenmasten. Statt Kaffee und Kuchen bot das Team des Ferienlagers Langenhorst-Welbergen Waffeln und Popcorn auf die Hand an und das Team um Reinhard Vinkelau lockte mit Eis. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes bot wie gewohnt die beliebte Erbsensuppe an. Kapelle Gust begleitete die Feierlichkeiten musikalisch, und das Unterhaltungsprogramm für die jungen Gäste wich wenig von dem der Vorjahre ab.

Losbude

Als alljährlicher Magnet zeigte sich die Losbude. Da es sich dort erfahrungsgemäß immer vor der Präsentation der Gewinne nur so tummelt, setzten die Verantwortlichen ein Einbahnstraßensystem um. Gut vorstellbar, dass dies auch in Zukunft erhalten bleibt, da es für mehr Gerechtigkeit bei der Abholung der Gewinne sorgte. Wem nicht gerade das Losglück ein breites Lächeln auf die Lippen zauberte, dem reichte vollkommen die Tatsache, endlich mal wieder mit dem Dorf feiern zu können und in Gesichter zu blicken, die man anderthalb Jahre nicht gesehen hat. „Voll der Gänsehautmoment wieder auf den Festplatz zu laufen“, fasste der Welbergener Benedikt Dinkhoff daher die Stimmung in seinem Dorf zusammen.

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