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Rezertifizierung des Kolping-Bildungswerks sichert Landeszuschüsse

Bescheinigung für Kompetenz

Saerbeck

Das Kolping-Bildungswerk ist erneut zertifiziert worden. Die Bescheinigung ist Voraussetzung für Landeszuschüsse. Seit mehr als 15 Jahren bietet die Einrichtung ein breites Programm an mit informativen Vorträgen und Kursen. Die Themen reichen von EDV bis Gesundheit.

Freuen sich über das Zertifikat des Gütesiegelverbundes für das Kolping-Bildungswerk (v.l.): die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Klara Leiting, Anita Beuning und Kerstin Ahlert sowie Sonja Frerking (stellvertretende Vorsitzende der Kolpingfamilie Saerbeck). Foto: Elias Mewe

Ein Platz der Begegnung, der Weiterbildung und für gegenseitigen Austausch mitten im idyllischen Saerbeck? Die Rede ist vom Kolping-Bildungswerk. Es hat jetzt zum fünften Mal das Zertifikat des Gütesiegelverbundes Weiterbildung erhalten. Dieses ist Voraussetzung für Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen und damit den Fortbestand des Bildungswerks. Träger der Einrichtung ist die Kolpingsfamilie.

Seit mehr als 15 Jahren bietet das Bildungswerk ein breites Programm an mit informativen Vorträgen und Kursen. Die Themen reichen dabei von EDV bis Gesundheit. Im vergangenen Jahren fanden coronabedingt „nur“ 106 Kurse mit insgesamt 780 Unterrichtsstunden und 830 Teilnehmern statt. Das Saerbecker Bildungswerk ist eines der kleinsten von bundesweit rund 530 Häusern dieser Art.

Zertifizierung erfordert viel Vorarbeit

Die Erneuerung der Zertifizierung ist im Vorfeld mit viel Arbeit verbunden. „Seit einem halben Jahr haben wir sehr intensiv dafür gearbeitet“, erklärt Klara Leiting. Zusammen mit Anita Beuning und Kerstin Ahlert bildet sie das hauptamtliche Mitarbeiterinnen-Team des Bildungswerks.

Bei der Zertifizierungsstelle eingereicht wurde ein Selbstreport anhand von rund 70 Standards. Anschließend nahm eine Gutachterin die Saerbecker Einrichtung und ihre Arbeitsabläufe unter die Lupe. Geprüft wurde in vier Bereichen: Bildungsangebot, Teilnehmende und Teilnehmerschutz, Personal und Professionalisierung sowie Organisation, Verantwortung und Entwicklung. Nur wenn die Anforderungen erfüllt sind und der Gutachter vor Ort zufrieden ist, wird die Urkunde vergeben. Sie bescheinigt unter anderem, dass die Interessen und die Zufriedenheit der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen ebenso wie die fachliche und pädagogische Kompetenz der Lehrenden und dass Lob und Kritik aufgegriffen werden. In drei Jahren beginnt das ganze Verfahren dann wieder von Neuem.

„Es ist natürlich ein kontinuierlicher Prozess“, erläutert Klara Leiting. So würde das Programm immer wieder ausgebaut und verbessert – auch unabhängig von der Zertifizierung.

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