1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Saerbeck
  6. >
  7. Besorgt um Sicherheit der Kinder

  8. >

Eltern fordern Fußgängerampel an der Teichstraße

Besorgt um Sicherheit der Kinder

Saerbeck

Weil sie die Sicherheit ihrer Kinder beim Überqueren der Teichstraße (B 475) gefährdet sehen, haben Eltern aus den Wohngebieten Lohaus I und II kürzlich eine Petition eingereicht. Darin fordern sie das Aufstellen einer Fußgängerampel in Höhe der Industriestraße.

Von Katja Niemeyer

An der Teichstraße (B 475) bei der Einmündung zur Industriestraße sollte eine Fußgängerampel aufgestellt werden. Das fordern zumindest Eltern aus den Baugebieten Lohaus I und II. Bei der Verwaltung haben sie deshalb eine Petition mit 53 Unterschriften eingereicht. Foto: Katja Niemeyer

Weil sie die Sicherheit ihrer Kinder beim Überqueren der Teichstraße (B 475) gefährdet sehen, haben Eltern aus den Wohngebieten Lohaus I und II kürzlich eine Petition bei der Gemeindeverwaltung eingereicht. Darin fordern sie das Aufstellen einer Fußgängerampel in Höhe der Industriestraße.

Die Verwaltung signalisiert Unterstützung. Verantwortlich für die Bundesstraße ist aber der Landesbetrieb Straßen.NRW. Am kommenden Mittwoch (26. Januar) befasst sich der Planungsausschuss des Gemeinderates mit dem Anliegen.

Der Petition beigefügt ist eine Liste mit 53 Unterschriften. Wie aus dem Anschreiben hervorgeht, sehen die Unterzeichner offensichtlich keine Alternative zu einer Fußgängerampel. Der einige Hundert Meter weiter östlich befindliche Kreisverkehr, bei dem aus ihrer Sicht ein Überqueren sicherer wäre, würde einen großen Umweg bedeuten, schreiben sie. Derweil sei der Fußgängerweg entlang der Industriestraße wegen der Einfahrten zu den Supermärkten, dem Raiffeisenmarkt, der Fleischerei und der Tankstelle mehrmals unterbrochen und wäre deshalb insbesondere für Kinder nur schwer einsehbar.

Und auch die westlich gelegene Mittelinsel ist nach Überzeugung der Eltern nicht geeignet für ein sicheres Überqueren der Teichstraße. Zum einen beschleunigten einige Autofahrer in dem Bereich – „trotz wiederholter Kontrollen“, wie es in dem Anschreiben heißt. Zum anderen herrsche auf dem Weg entlang großer Firmengelände ein „einziges Kommen und Gehen von Fahrzeugen“. Im Bereich der Einmündung zur Hembergener Straße sei es überdies in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen mit Fahrradfahrern und Fußgängern gekommen.

Handlungsbedarf besteht aus Sicht der Eltern, weil von den Baugebieten Lohaus I und II ein sicherer und direkter Weg in die nördliche Dorfhälfte fehlt. Zahlreiche Kinder steuerten regelmäßig das HK Dance Studio in der Industriestraße an und müssten hierfür die B 475 überqueren. „Wir bitten Sie inständig darum, unsere Petition zu beachten und unsere Forderung in Erwägung zu ziehen“, schließen die Unterzeichner das Anschreiben, das bei der Verwaltung im Dezember vergangenen Jahres eingegangen war.

Die Verwaltung schlägt vor, das Anliegen der zuständigen Regionalleitung von Straßen.NRW zu schildern. Auf Nachfrage bei dem Landesbetrieb erklärt Pressesprecherin Nina Wischloh, dass in derartigen Fällen eine Verkehrskommission in Aktion tritt. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern von Verkehrsbehörden, Polizei und der jeweiligen Kommune und berät anlassbezogen. Eine Entscheidung werde dann unter anderem auf Grundlage von Unfallstatistiken getroffen. Ziel sei eine objektive Analyse und Bewertung der Situation, so Wischeloh.

Startseite
ANZEIGE