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Population gestiegen

Empfindliche Hasen

Saerbeck

Gute Nachrichten zu Ostern: Es hoppeln wieder mehr Feldhasen über die Felder. Die Population ist gestiegen, sagt Friedhelm Strotbaum, stellvertretender Leiter des Saerbecker Hegerings.Es gibt wieder mehr Feldhasen. Das hat eine bundesweite Zählung ergeben. Wodurch hat sich die Population erholt?

Katja Niemeyer

In trockenen Sommern fühlt sich der Feldhase pudelwohl, bei Nässe wird er krank. Foto: Katja Niemeyer

Gute Nachrichten zu Ostern: Es hoppeln wieder mehr Feldhasen über die Felder. Die Population ist gestiegen, sagt Friedhelm Strotbaum, stellvertretender Leiter des Saerbecker Hegerings.

Es gibt wieder mehr Feldhasen. Das hat eine bundesweite Zählung ergeben. Wodurch hat sich die Population erholt?

Strotbaum: Die trockenen und warmen Sommer der vergangenen drei Jahre haben dem Feldhasen gut getan. Dadurch hat sich die Population erholt. Mit Kälte können die Jungtiere gut umgehen, nicht aber, wenn es zugleich viel regnet. Dann sterben sie an Unterkühlung.

Feldhasen sind generell anfällig für Krankheiten. Womit haben sie derzeit zu kämpfen?

Strotbaum: Sie sind sehr empfindlich und können an allem Möglichen sterben. Häufig an Hasenpest. Aber auch an sogenannter Kokzidiose. Die Krankheit wird durch Parasiten übertragen. Symptome sind Apathie und Fressunlust.

Wo kann man in Saerbeck Hasen beobachten?

Strotbaum: Im Bertlings Haar.

Wird bei Jagden eigentlich noch häufig auf Hasen geschossen?

Strotbaum: Kaum. Der Bestand soll geschont werden. Übrigens: Der Begriff der Nachhaltigkeit, der heute in aller Munde ist, wurde vor fast 220 Jahren vom damaligen Leiter der Preußischen Forstverwaltung, Georg Ludwig Hartig, für allgemeingültig erklärt.

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