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Bürgermeister Dr. Tobias empfängt Würdenträger der vier Saerbecker Schützenvereine

Füreinander-Einstehen fürs Dorf

Saerbeck

Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg hat jetzt im Rathaus Majestäten, Würdenträger und maßgebliche Vertreter des Bürgerschützenvereins Saerbeck Dorf von 1797, der in diesem Jahr das 225. Jubiläum begehen konnte, sowie des Bürgerschützenvereins Dorfbauerschaft Middendorf-Saerbeck, des Bürgerschützenvereins Westladbergen und der Bürgerschützengesellschaft Sinningen begrüßt.

Von Brigitte Striehn

Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg (r.) freute sich, dass zahlreiche „Kettenträger“ seiner Einladung zum Jahrestreffen 2022 gefolgt waren. Gekommen waren Majestäten, Würdenträger und Vertreter des Bürgerschützenvereins Saerbeck Dorf von 1797, des Bürgerschützenvereins Dorfbauerschaft Middendorf-Saerbeck, des Bürgerschützenvereins Westladbergen und der Bürgerschützengesellschaft Sinningen Foto: Brigitte Striehn

Da nach zweijähriger Coronapause in diesem Jahr in Saerbeck wieder Schützenfeste gefeiert werden konnten, hatte Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg am Freitagabend zum Jahrestreffen ins Rathaus eingeladen.

Anwesend waren zahlreiche Majestäten, Würdenträger und maßgebliche Vertreter des Bürgerschützenvereins Saerbeck Dorf von 1797, der in diesem Jahr das 225. Jubiläum begehen konnte, des Bürgerschützenvereins Dorfbauerschaft Middendorf-Saerbeck, des Bürgerschützenvereins Westladbergen und der Bürgerschützengesellschaft Sinningen. Der Einladung gefolgt waren zudem die Partnerinnen sowie die Mitglieder des Gemeinderates.

Majestäten und Würdenträger

Mit dem Empfang nahm die Gemeinde die Gelegenheit wahr, den Gästen für die erfolgreichen Bemühungen um Tradition und Heimatpflege für die Saerbecker Bevölkerung zu danken.

Lehberg erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die Förderung des Gemeinschaftssinns sowie die Pflege der heimatlichen Sitten und Gebräuche im Mittelpunkt der Arbeit der Schützenvereine stehen. Dabei würden nicht nur Feste gefeiert. Der Urgedanke des Schützenwesens sei vielmehr das Füreinander-Einstehen für die gesamte Dorfgemeinschaft. Das Zusammengehörigkeitsgefühl manifestiere sich auch im Tragen der Uniform.

Die Vereine hätten im Laufe der Jahrzehnte Besonderheiten entwickelt. Dieses äußere Bekenntnis sei jedoch ein gemeinsamer Nenner, so der Bürgermeister.

Die Identifikation mit dem Dorf sowie Traditionen und Rituale stiften Ruhe und Sicherheit in diesen Zeiten der Ungewissheit. Dabei sei es wichtig, nicht nur zurückzublicken, sondern sich an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen, betonte Lehberg. Alle Bürgerinnen und Bürger könnten sich auf die Vereinsmitglieder verlassen. Sie helfen rasch, wenn Not am Mann ist. Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung gelten das ganze Jahr.

Die Saerbecker Schützenvereine sind reine Männervereine. „Wir sind schmückendes Beiwerk, aber ohne uns geht es auch nicht“, erklärte am Rande die Frau eines Schützenbruders augenzwinkernd.

Das traditionelle Jahrestreffen im Herbst sollte auch dem Austausch der vier Vereine untereinander dienen.

Ein Buffet mit Schnittchen, Suppe und Getränken war ein guter Einstieg in den gemütlichen Abend.

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