Trübe Sicht: Unserer Redakteurin taucht in den Saerbecker Badesee ab

Luft raus – und es geht abwärts

Saerbeck

Trübe Sicht im Saerbecker Badesee: Unsere Redakteurin Katja Niemeyer ist abgetaucht in dem Gewässer, das an seiner tiefsten Stelle acht Meter misst. An ihrer Seite: Tauchlehrer Claus Mertes, der für den Verein Wasser und Freizeit seit 38 Jahren während der Badesaison Wachdienste verrichtet. Während des Tauchgangs an diesem späten Nachmittag holt er – ganz nebenbei – eine teure Uhr vom Boden des Sees hervor.

Katja Niemeyer

Foto: nn

Die Pressluftflasche aus Stahl wiegt schwer auf meinem Rücken. Die Taucherbrille ist beschlagen und das Atmen mit dem Mundstück ungewohnt. Es sind nur 100 Meter von der Badehütte bis zum Badesee. Aber mit einem 25 Kilogramm Gewicht im Tauchjacket und tiefem Sand unter den Füßen ist der Weg beschwerlich. Ich komme mir vor wie ein Astronaut in voller Montur, während ich mich an diesem späten sonnigen Nachmittag zwischen den Badegästen hindurch bewege, die sich auf ihren Handtüchern räkeln. Endlich spüre ich Wasser an meinen Füßen. Mein erster Tauchgang kann beginnen.

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