Nominierung für Parteivorsitz in Berlin

SPD-Kreisvorstand hält sich mit Empfehlungen zurück

Kreis Steinfurt

Während der mitgliederstärkste SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen das Duo mit dem ehemaligen NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und der baden-württembergischen Bundestagsabgeordnete Saskia Esken im Rennen um den SPD-Bundesvorsitz unterstützt, halten sich die Sozialdemokraten im Kreis Steinfurt noch zurück, Namen zu nennen, wer ihrer Meinung nach das beste Tandem oder der beste Kandidat/die beste Kandidatin ist, die Nachfolge von Andrea Nahles im Berliner Willi-Brandt-Haus anzutreten.

Dirk Drunkenmölle

Während der mitgliederstärkste SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen das Duo mit dem ehemaligen NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und der baden-württembergischen Bundestagsabgeordnete Saskia Esken im Rennen um den SPD-Bundesvorsitz unterstützt, hält sich der Vorstand der Sozialdemokraten im Kreis Steinfurt zurück. Er verzichtet darauf, ein Votum abzugeben, wer seiner Meinung nach das beste Tandem oder der beste Kandidat/die beste Kandidatin ist, die Nachfolge von Andrea Nahles im Berliner Willi-Brandt-Haus anzutreten.

Im Verlauf seines jüngsten Treffens hat das Gremium die personelle Neuaufstellung der Partei beraten. „Wir haben nun ein breites Bewerberfeld, das die verschiedenen Perspektiven in unserer Partei hervorragend abbildet“, erklärt Kreis-Chef Jürgen Coße in einer Pressemitteilung. Eine Nominierung wolle man aus diesem Grund aber nicht aussprechen. „Am Ende bestimmen bei uns nicht einige wenige, sondern alle 450 000 Mitglieder“, sagt Coße. Er verweist auf das weitere Verfahren, in dem sich die Bewerber in insgesamt 23 Regionalkonferenzen der Basis vorstellen.

Für die Mitglieder im Kreis Steinfurt bietet sich die Regionalkonferenz am 28. September in Kamen an. Für die Fahrt dorthin wird ein Bus mit Haltestellen in Ibbenbüren, Rheine und Greven eingesetzt. Interessierte können sich bei Katharina Biegi, Geschäftsführerin des SPD-Unterbezirks, per Mail an katharina.biegi@spd.de oder unter ✆ 0 59 71/5 77 66 melden.

„Der anstehende Auswahlprozess ist eine große Chance, unsere Partei zu beleben und zu einen. Wir wollen ermöglichen, dass sich jede und jeder Einzelne in diese Richtungsentscheidung einbringen kann. Nur so können wir die Sozialdemokratie wieder zu alter Stärke führen“, erklärt Coße abschließend. Im Vorfeld hatte die SPD im Kreis Steinfurt bereits erkennen lassen, dass sie die Nominierung eines Bewerberduos einer Einzelkandidatur vorzieht.

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