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Gründung des „Vereins zur Förderung der Steinfurter Stadtentwicklung“ ist geglückt

14 Bürger unterschreiben Beitrittserklärung

Steinfurt

Die in der vergangenen Woche im Hauptausschuss von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer angekündigte Gründung eines „Vereins zur Förderung der Steinfurter Stadtentwicklung“ ist geglückt. Vertreter verschiedener Institutionen und Vereine sind am Sonntagabend der Einladung der Verwaltungschefin ins Rathaus gefolgt, dieses, insbesondere auch auf große Nachhaltigkeit angelegte Projekt aus der Taufe zu heben.

Dirk Drunkenmölle

Der Gründungsvorstand am Sonntag im Rathaus (v.l.): Schriftführer Dr. Peter Krevert, die Vorsitzende Claudia Bögel-Hoyer, Kassierer Bernd Hoffmann und der 2. Vorsitzende Dr. Peter Gramberg. Foto:

Die in der vergangenen Woche im Hauptausschuss von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer angekündigte Gründung eines „Vereins zur Förderung der Steinfurter Stadtentwicklung“ ist geglückt. Vertreter verschiedener Institutionen und Vereine sind am Sonntagabend der Einladung der Verwaltungschefin ins Rathaus gefolgt, dieses, insbesondere auch auf große Nachhaltigkeit angelegte Projekt mit dem Ziel aus der Taufe zu heben, innerstädtische Kooperationen im sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich zu stärken. Grundsätzlich sollen unter anderem bürgerschaftliches Engagement gefördert, kultureller Austausch, Begegnungen und Veranstaltungen sowie die städtebauliche Entwicklung sowohl in Burgsteinfurt als auch Borghorst gefördert werden.

Eile war insbesondere deshalb geboten, weil sich der Burgsteinfurter Heimatverein aus dem Projekt „Dritte Orte“ verabschiedet hatte. Es fehlte an Ressourcen, das bereit mit 50 000 Euro Landesförderung angeschobene Konzept umzusetzen (wir berichteten).

Diese Aufgabe soll jetzt durch den neuen Verein und mit vereinten Kräften geschultert werden. Immerhin können weitere 450 000 Euro aus Düsseldorf nach Steinfurt fließen, um unter anderem die Idee weiter zu verflogen, die alte jüdische Schule in Burgsteinfurt als Bürger- und Begegnungszentrum umzubauen. In drei Jahren, so das ambitionierte Ziel, soll dieser Plan realisiert werden. Ein Voraussetzung ist allerdings, dass der Förderantrag bis spätestens Montag (31. August) in der NRW-Hauptstadt gestellt wird. Das Land überweist das Geld nur an einen Verein.

Die Bereitschaft zur Mitarbeit sei groß gewesen, beschreibt Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer die Stimmung im Rathaus. 14 Gründungsmitglieder haben mit ihrer Unterschrift ihre Mitwirkung dokumentiert. Unter anderem wollen sich Vertreter beider Heimatvereine, des Kulturforums Steinfurt, der Projektgruppe „Steinfurter Geschichtstage“, des Stadtmuseums, der Steinfurter Stolperstein-Initiativen, der Kirchengemeinden und des Kinder-, Jugend- und Kulturvereins „Dampfross“ engagieren. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer wertete diese Bereitschaft als ein vielversprechendes Signal der Bürgerschaft für die Zukunft.

Festgelegt wurde, dass der oder die Bürgermeister(in) der Stadt (quasi als geborenes Vorstandsmitglied) den Vorsitz übernimmt. Um geschäftsfähig zu sein, kommen ein Stellvertretender, ein Schriftführer und ein Kassierer hinzu. Diese Ämter haben Dr. Peter Gramberg, Dr. Peter Krevert beziehungsweise Bernd Hoffmann übernommen. Zukünftig sollen auch noch Beisitzer sowie mit beratender Stimme auch ein Beirat die Vorstandsarbeit unterstützen.

Der frisch gekürten Vorsitzenden Claudia Bögel-Hoyer war es wichtig, dass der Verein die Entwicklung in beiden Ortsteilen im Blick hat. Alle Mitglieder sollen sich gemeinsam für die Vereinsziele einsetzen.

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