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Sparkassen-Vorstand 

An vorderster Front: Heinz-Bernd Buss geht nach 28 Jahren in den Ruhestand

Steinfurt

Nach 28 Jahren geht Sparkassen-Vorstand Heinz-Bernd Buss zum Jahresende in den Ruhestand. Zeit für einen Blick zurück auf eine lange Sparkassen-Karriere und einen nach vorne auf eine dienstfreie Zeit, die gar nicht so viel Ruhe verspricht.

Von Axel Roll

Als Vorstand der Kreissparkasse Steinfurt tritt Heinz-Bernd Buss in den Ruhestand. Als Kreisvorsitzender des DRK will der Borghorster aktiv bleiben. Foto: KSK

Wenn die Personalabteilung der Borkener Sparkasse im Sommer 1977 nicht so zügig geantwortet hätte, Heinz-Bernd Buss würde sich zum Monatsende vielleicht als Finanzbeamter oder Volksbank-Vorstand aus dem aktiven Dienst verabschieden. An dieser Stelle von Ruhestand zu schreiben, wie sonst üblich, trifft es nicht. Der 63-jährige hat noch deutlich mehr im Kalender stehen, als sich um seine Familie zu kümmern. Aber erst einmal zurück zu den verpassten Karrieren beim Fiskus und den Genossenschaftsbanken: Der junge Heinz-Bernd hatte zum Ende seiner Schullaufbahn genau drei Bewerbungen verschickt. Finanzamt, Volksbank, Sparkasse. Die „Roten“, wie die Genossen gerne die Kollegen der öffentlich-rechtlichen Organisationsform nennen, waren die schnellsten. Ruckzuck hatte der 19-Jährige einen Ausbildungsvertrag als Bankkaufmann in der Tasche. Über die 300 Meter Fußweg vom elterlichen Eiscafé zur Sparkasse konnte sich der Lehrling allerdings nur zwei Tage freuen. An Tag drei saß der gebürtige Borkener in der Filiale Velen, wo fortan das Ausfüllen der gelben und weißen Zettel, Auszahlungen und Überweisungen, zu einer seiner Haupttätigkeiten wurde. „Von vielen Kunden hatte ich später die Kontonummern im Kopf“, schmunzelt der scheidende Sparkassen-Vorstand. Er ist sich sicher, dass ihm der Sinn für Zahlen im Speziellen und das Interesse für Wirtschaftsthemen im Allgemeinen in die Wiege gelegt wurde: Seine Eltern hatten neben dem bereits angesprochenen Eiscafé ein Lebensmittelgeschäft.

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