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Großer Andrang: Niedergelassene Mediziner führen immer mehr Drittimpfungen durch

„Ärzte brauchen keine Störfeuer“

Steinfurt

Die dritte Impfung ist „kein Darf, sondern ein Muss“. Da sind sich die Ärzte Dr. Petra Vieth, Dr. Christiane Späth und Dr. Volker Leiß absolut einig. Doch während die Medizinerinnen ab Anfang 2022 Unterstützung durch wiedereröffnete Impfzentren oder Impfmobile für unerlässlich halten, ist Volker Leiß sicher, dass die niedergelassenen Ärzte den Ansturm bewältigen können – wenn sie jetzt in der Krise statt Gegenwind von Politik und Krankenkassen mehr Unterstützung bekämen.

Von Bettina Laerbusch

Die Impfstoffe für die Dritt-Impfungen seien derzeit leicht zu bekommen, sagt der Steinfurter Arzt Dr. Volker Leiß. Foto: Jörn Hannemann

Dr. Petra Vieth, Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie in Burgsteinfurt, sowie ihre Praxiskollegin Dr. Christiane Späth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Manuelle Medizin und Palliativmedizin, sprechen beiden davon, dass es „anstrengend ist“ zurzeit Arzt zu sein. Auch die Medizinischen Fachangestellten leisteten Außerordentliches. Die vielen unterschiedlichen Informationen verunsicherten die Patienten zum Teil stark. „Die Ständige Impfkommission sagt, dass nur Menschen ab 70 das dritte Mal geimpft werden sollen; der Bundesgesundheitsminister sagt: alle impfen.“ Christiane Späth: „Die Patienten haben das Bedürfnis, mit uns zu sprechen.“ „Es gibt ganz viele diffuse Ängste, die kriegt man schwer eingefangen. In den meisten Fällen können wir sie den Patienten aber nehmen“, ergänzt Petra Vieth.

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