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Tieraufnahmen an der Radbahn Münsterland

Auge in Auge mit der Echse

Burgsteinfurt

Die Burgsteinfurter Tierfotografin Alexa Körner hat ein neues Lieblingstier: die Zauneidechse. Während einer Fotopirsch gelangen ihr jetzt an der Radbahn Münsterland beeindruckende Fotos der gefährdeten Tierart. Für sie auch ein Beweis dafür, dass die Ausgleichsmaßnahmen, die der Kreis zugunsten der Echsenart an der Radbahn vorgenommen hat, von Erfolg gekrönt sind.

Von Ralph Schippers

Die Beute im Maul: Dieses prächtige Exemplar von Zauneidechse sprang Alexa Körner an der Radbahn in Burgsteinfurt vor die Kamera. Foto: Alexa Körner

Hausmaus „Küddel“, die mit ihren „Kunststücken“ zwischenzeitlich zum kleinen Medienstar geworden ist (diese Zeitung berichtete), ist nicht mehr Alexa Körners Lieblingstier allein: Die Burgsteinfurter Tierfotografin, die sich regelmäßig auf Fotopirsch begibt, hat sich nach eigener Aussage in ein neues Tier verliebt: die Zauneidechse. „Ganz nebenbei“ habe sie bei einer Radtour auf der Radbahn Münsterland Hinweisschilder gesehen, die auf ein Artenschutzprojekt des Kreises am ehemaligen Bahndamm hinweisen, sagt die 51-Jährige. Das habe sie neugierig gemacht. Mit Kamera und großem Teleobjektiv ging es los, um vielleicht die eine oder andere Eidechse – früher Allerweltsart, heute extrem selten – vor die Linse zu bekommen. Mit Erfolg: Der Tierfotografin gelangen Nahaufnahmen, die das Reptil in seinem natürlichen Lebensraum beim Jagen zeigen. Ein Männchen mit prächtiger Zeichnung auf der Schuppenhaut hat gar einen gerade erhaschten Käfer im Maul, als Alexa Körner auf den Auslöser drückt. Für solche Momente lebt die ambitionierte Hobbyfotografin, die von sich selbst sagt, sie habe inzwischen einen ausgeprägten „Tierblick“.

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