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Sitzung des Planungsausschusses

Basketballfeld: Politik macht einen Ortstermin

Borghorst

In der nächsten Sitzung des Planungsausschusses soll eine Lösung für das Basketballspielfeld auf dem Abenteuerspielplatz in Wilmsberg gefunden werden.

-ar-

Auf dem Basketballplatz in Wilmsberg darf nur bis 21 Uhr gespielt werden. Anwohner bemängelnd, dass sich die Jugendlichen oft nicht daran halten. Foto: Axel Roll

Lärmschutzwand, schallschluckender Belag oder sogar Verlegung? In der Diskussion um das Basketballfeld auf dem Abenteuerspielplatz in Wilmsberg hat es in den vergangenen vier Jahren verschiedene Ansätze gegeben. Und obwohl der Rat im Februar 100 000 Euro für eine Neugestaltung des Feldes bereitgestellt und sich eindeutig gegen eine Verlegung ausgesprochen hat, ist eine zufriedenstellende Lösung bislang noch nicht Sicht. Bis auf den Austausch des alten klimpernden Metallkorbes ist an der Münsterstiege bislang nichts passiert. Norbert Kerkhoff als Planungsausschussvorsitzender hat den Ball jetzt wieder aufgenommen. Der Sitzung am 30. August soll eine Ortsbesichtigung vorangehen, anschließend soll in der Sitzung selbst eine Lösung erarbeitet werden. „Wir müssen die Anwohner und die Jugendlichen mitnehmen und nach vier Jahren endlich einen Schlussstrich ziehen“, sagte Kerkhoff auf Anfrage dieser Zeitung. Darum sollen zu der Besichtigung die Anwohner eingeladen werden. In der öffentlichen Sitzung soll die Verwaltung einen genauen Sachstandsbericht vortragen.

Vier Jahre

In der Juni-Ratssitzung hatte die Verwaltung von CDU und GAL für ihre Untätigkeit seit Februar gehörig Prügel einstecken müssen. Und auch Teile der Anwohnerschaft sind alles andere als zufrieden mit der augenblicklichen Situation. Hatte Technischer Beigeordneter Hans Schröder vor dem Rat noch betont, durch den Austausch des Korbes habe sich die Lärmsituation deutlich entschärft, widersprechen Nachbarn offensichtlich heftig. Als einzig richtiger Weg wird von ihnen der Tausch des Asphalts gegen ein schallschluckendes Material angesehen. Außerdem bemängeln sie, dass der Platz häufig noch nach 21 Uhr genutzt werde.

Anwohner verärgert

Das ist laut Beschilderung aber verboten. Weiterhin fühlen sich die Anwohner von der Verwaltung in keinster Weise mitgenommen. Anfragen seien zum Schluss immer unbeantwortet geblieben.

Verärgert hatte sich im Juni der Rat weiterhin gezeigt, weil die Verwaltung ein Basketballfeld am Sportpark an der Gräfin-Bertha-Straße plant. Mangelnde Informationspolitik führe zu Verlust an Glaubwürdigkeit, hieß es aus dem Stadtparlament.

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