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Technische Schulen Steinfurt entlassen 83 Schülerinnen und Schüler mit Fachhochschulreife

Bestens vorbereitet

Steinfurt

Natürlich war Corona neben der aktuellen Kriegssituation ein Thema in allen Reden des Tages – stimmungsmäßig jedoch waren alle Betroffenen freudig gestimmt: ein lang ersehnter Tag war die Verabschiedung mit der Fachhochschulreife für 83 Entlassschülerinnen nund -schüler, die mit einer abwechslungsreich gestalteten Abschlussfeier in Präsenz im Multifunktionsraum des Berufskollegs in zwei Teilgruppen ihre Schullaufbahn an den Technischen Schulen Steinfurt beendet haben.

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In zwei Gruppen haben die Technischen Schulen diese 83 Schülerinnen und Schüler aus dem Berufskolleg mit der Fachhochschulreife in der vergangenen Woche in Steinfurt entlassen. Foto: Technische Schulen Steinfurt

Natürlich war Corona neben der aktuellen Kriegssituation ein Thema in allen Reden des Tages – stimmungsmäßig jedoch waren alle Betroffenen freudig gestimmt: ein lang ersehnter Tag war die Verabschiedung mit der Fachhochschulreife für 83 Entlassschülerinnen nund -schüler, die mit einer abwechslungsreich gestalteten Abschlussfeier in Präsenz im Multifunktionsraum des Berufskollegs in zwei Teilgruppen ihre Schullaufbahn an den Technischen Schulen Steinfurt beendet haben. In seiner Begrüßung fragte sich Devid Signorello (Abteilung Höhere Berufsfachschule), wie man in heutigen Zeiten feiern kann und fand, dass man mit Demut auch schwierige Situationen meistern und daraus Träume erwachsen lassen kann. Das Erich Kästner zugeschriebene Zitat könnte hilfreich sein: „Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“

Schulleiter Thomas Dues ging in seiner Rede zunächst auf die Corona-Einschränkungen ein, die alle mit den bekannten Maßnahmen an der Schule gut bewältigt hätten. Das düstere Szenario der Ukraine-Krise jedoch stelle die „gesamte Existenz zunehmend in Frage“. Dues weiter: „Der brutale Krieg macht uns alle sprachlos und geht uns nahe.“ Hoffnungsprojekte und Wertemodelle, auch in der Schule, scheinen nicht mehr zu stimmen. Einerseits stehe uns die ganze Welt mit ihren Möglichkeiten offen, andererseits fragen sich alle, wie sie die jetzige Situation auf Dauer aushalten können. Alle Absolventen könnten sich jedoch auch glücklich schätzen, dass sie durch die schulische Bildung bestens vorbereitet sind für die beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen. Mit der Entlassung wird man daneben auch von den schulischen Pflichten erlöst.

Schulleiter Dues dankte den Eltern, den Familien der Absolventen und ihren Lehrkräften, die alle zusammen deren Leistungen erst ermöglicht hätten und wünschte allen späteren beruflichen Erfolg.

Britta Hollinderbäumer (stellvertretende Landrätin des Kreises Steinfurt) äußerte in ihrem Grußwort Respekt vor den bewiesenen Leistungen. Trotz aller aktuellen Krisen wolle sie Mut machen, Zuversicht zu entwickeln und die neuen Herausforderungen anzunehmen. Sie ermunterte ihre Zuhörer, nach Studien in der Ferne vielleicht später in der Region und hier in Zeiten großen Fachkräftemangels im Technik-Bereich beruflich tätig zu werden. Ihr Glückwunsch ging an engagierte SchülerInnen, Eltern und an alle Aktiven in den betreffenden Bildungsgängen.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier wieder durch die Mitglieder der Schulband der Technischen Schulen Steinfurt, die für ihre Präsentation viel Beifall erhielten. Brian Jaeger, Florian Hülsewig, Charlotte Waters und Carla Imhoff performten „Under Pressure“, „Shallow“, „Iris“ und „Fly Away“ in begeisternden Darstellungen.

Für die Schülerschaft inszenierte die Gestalterin Julia Adler in einem Drama in acht Akten ironisch die Entstehung mancher schulischen Leistung. Sie drückte ihren Dank an die Klassenleitungen ebenso aus wie Alexandros Grammatikopoulos für die Klassen der Ingenieurtechnik. Beide freuten sich auf die anstehende entspannte Zeit und neue Perspektiven.

Ehrungen als Klassenbeste erhielten mit einem Geschenk der Steinfurter Berufsschule Davis Plugge (Gestaltungstechnik), Andreas Degtjarow (Informationstechnischer Assistent), Philip Nennstiel (Holztechnik), Max Regeling (Ingenieurtechnik) und Alexandar Varbanow (Maschinenbautechnischer Assistent, der zum ersten Mal an den TSST vergeben wurde.)

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