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Pflanzaktion im „Wäldchen“ Lindesaystraße

Biodiversität und Klimaresistenz

Burgsteinfurt

Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes haben am Dienstag und am heutigen Mittwoch am Wäldchen an der Lindesaystraße mehr als 600 Gehölez gepflanzt. Die Neuanpflanzung ersetzt Bäume, die zuvor aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt worden waren.

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Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes pflanzten gestern neue Bäume und Sträucher im Wäldchen an der Lindesaystraße. Foto: rs

Bis die ökologische Wertigkeit des alten, rund 70 Jahre alten Baumbestands wieder hergestellt ist, werden zwar noch einige Jahre vergehen. Aber die Neuanpflanzung von Bäumen und Sträuchern im westlichen Areal des „Wäldchen“-Grundstücks an der Lindesaystraße bietet beste Voraussetzungen, dass dies in Zeiten zunehmenden Klimawandels auch der Fall sein wird. „Es sind ausschließlich Gehölze verwendet worden, die auch mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen“, sagt Jörg Feldkamp.

Der Vorarbeiter im „Team Baum“ des städtischen Baubetriebshofes war am Dienstagnachmittag damit beschäftigt, mit einer Erdfräse Rindenmulch in den Boden einzuarbeiten und ihn für das Einsetzen der Sträucher zu lockern. Das besorgten im Anschluss zwei weitere Mitarbeiter aus seinem Team. Zuvor waren bereits Traubeneichen und Hainbuchen gesetzt worden, die den alten Baumbestand ersetzen sollen.

Letzterer musste vor allem deshalb beseitigt werden, weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war, berichtete Fachdienstleiterin Kerstin Timmers, die ebenfalls vor Ort war. Nach dem Verkauf der vier Grundstücke auf der städtischen Fläche für den privaten Wohnungsbau 2018 wurden dort sämtliche Bäume gefällt. Die Folge: Im verbleibenden Bestand im westlichen Bereich konnte der Wind so stark angreifen, das Windbruch zu beklagen war. Auch die Standsicherheit der Bäume insgesamt war nicht mehr in ausreichendem Maß gewährleistet. Die Stadt entschloss sich daher zum Neubeginn und investierte rund 4000 Euro. Neben den 20 Bäumen werden 600 Sträucher gepflanzt, allesamt heimische Arten mit hoher Insekten- und Vogelfreundlichkeit, die für Biodiversität sorgen sollen.

Die Pflanzarbeiten werden am heutigen Mittwoch abgeschlossen, die anschließende Pflege des Areals liegt in Händen des Bauhofes. „Die Gehölze, insbesondere die Bäume, brauchen jetzt eine gewisse Zeit, um anzuwachsen“, so Feldkamp. Ist das erfolgt, werde es ein schnell ein ansehnliches Wachstum geben, zeigt er sich zuversichtlich.

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